Mountainbikes im Test

Testbericht: Fusion Slash Ultimate

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Das Slash Ultimate hinterließ geteilte Meinungen. Nicht etwa an seiner Race-Eignung, vielmehr an seiner Auslegung: Besonders kurz im Radstand, notierten die einen begeistert „ungemein quirlig“, die anderen befanden „nervös und kippelig“. Tester A freute sich über rasanten Vortrieb „dank steifem Tretlagerbereich“, Tester B beschwerte sich über „bocksteif und unbarmherzig“. Absolute Einigkeit herrschte allerdings über ein steigendes Vorderrad an extremen Steigungen – wohl ein Tribut an die Kürze. Wie kaum etwas Polarisierendes dürfte das Slash Ultimate also nicht langweilig werden. Als einziges Bike widerlegt es im Fahreindruck auch die Komfortmessung: Sanft auf dem Messtisch, dürften die ausgeprägten Sitzstreben für die knöcherne Härte verantwortlich zeichnen, die das Slash auf der Teststrecke austeilt. Dafür begeisterte es durch sein enormes Sprintvermögen. Mit 9,4 Kilo besonders leicht, spritzt das enorm wiegetrittsteife Fusion geradezu vom Fuß – gewiss auch ein Verdienst der leichtesten Laufräder im Test. Kurzum: Das Fusion ist ein kompromissloses Präzisionswerkzeug.

TECHNISCHE DATEN
Kategorie: Hardtail
Preis: 4100,00 EUR
Gewicht: 9,40 kg
Gewicht/Rahmen: 1409 g kg
Rahmenmaterial: Carbon
Federgabel/-weg: Fox F80RLC, 80 mm
Tretlager-Steifigkeit: 155,5 N/mm
Lenkkopf-Steifigkeit: 119,7 Nm/°
SGI: 195,3
GEOMETRIE
Sitzwinkel: 71,05°
Lenkwinkel: 73,5°
Oberrohr: 600 mm
Sitzrohr: 490 mm
Steuerrohr: 125 mm
Lenker: 590 x 0
Vorbau: 110 mm
Radstand: 1060 mm
Tretlager: 305 mm
Getestete Größe: 48 cm
KOMPONENTEN
Schalthebel/-werk: Sram X.0
Umwerfer: Shimano XT
Bremsen-/hebel: Magura Marta SL, 160/160 mm
Kurbeln: Truvativ Stylo
Naben: Ringle
Felgen: Sun Rims DS2
Reifen: Schwalbe Racing Ralph, 2,1“
Vorbau: Syntace F99
Lenker: Syntace Duraflite

Fazit

Das Fusion Slash Ultimate will schnell, dreckig und unbarmherzig vorwärts. Es polarisiert durch Härte in jeder Hinsicht: Bequemlichkeit erklärt es zur Neben-, Vortrieb zur Hauptsache. Eine Racerseele.

Gesamtnote: sehr gut

25.06.2007
Autor: Jörg Schüller
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /2007