Mountainbikes im Test

Testbericht: Fuji MT. Fuji

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Bikes aus Japan genossen bei Insidern lange Zeit Kultstatus. Doch die Zeiten sind vorbei, vorne mit fahren sie aber immer noch. Das Mt. Fuji versteht sich weniger als reinrassiger Racer, sondern verschiebt den Schwerpunkt etwas in Richtung sportliches Touren-Hardtail. Bei sportlich-komfortabler Sitzposition und ausgeprägtem Vorwärtsdrang macht es aber auch im Wettkampf eine gute Figur, zumal die Lenkung nicht mit bösen Überraschungen aufwartet. Dank des kurzen Vorbaus arbeitet sie direkt, so dass sich das Fuji ohne großen Körpereinsatz geschmeidig um enge Kurven zirkeln lässt. Aber auch bergauf kann das Nippon-Bike durch seine Spurtreue und den satten Vortrieb weitere Punkte sammeln. Aufbäumen bleibt für diese Singletrail-Rakete auch an steilsten Passagen ein Fremdwort.
Nur der schmale Z-Max-Reifen von Ritchey lässt über Wurzeln manchmal den nötigen Biss vermissen. Sonst gibt sich der unspektakuläre Nippon-Racer bei der Ausstattung keine Blöße. Das Gewicht des günstigen Testbikes liegt aber schon in der kleinen Rahmengröße nur knapp unter elf Kilo. Sportliche Tourenfahrer stört das nicht unbedingt, Racer hingegen schon.

TECHNISCHE DATEN
Kategorie: Hardtail
Preis: 1799,00 EUR
Gewicht: 10,90 kg
Federgabel/-weg: Manitou Skareb Super, 80 mm
GEOMETRIE
Sitzwinkel: 72°
Lenkwinkel: 71°
Oberrohr: 570 mm
Sitzrohr: 435 mm
Radstand: 1035 mm
Tretlager: 295 mm
Getestete Größe: 43 cm
KOMPONENTEN
Schalthebel/-werk: Shimano XT Dual-Control
Umwerfer: Shimano XT
Bremsen-/hebel: Avid SD 7/Shimano XT Dual
Kurbeln: Truvativ Stylo
Naben: Ritchey Pro/
Felgen: Ritchey Z-Max
Reifen: Ritchey Z-Max 1,9“

Fazit

Der günstige Japaner punktet bei sportlichen Tourenbikern mit sattem Vortrieb und trotz einer direkten Lenkung mit toller Kontrollierbarkeit. Racern ist das gut ausgestattete Bike etwas zu schwer.

Gesamtnote: gut

01.02.2004
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /04