Mountainbikes im Test

Testbericht: Felt Q 920

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Felts Q 920 präsentiert sich als unauffälliger Tourer. Die gelungene Geometrie macht das Bike jederzeit auch für Einsteiger beherrschbar. Einzig der relativ lange Vorbau könnte in Verbindung mit dem breiten Riserbar etwas kürzer ausfallen und würde die ausgewogene Sitzposition noch angenehmer gestalten. Die Klettereigenschaften und das Handling überzeugen, wobei die feinfühlige Rock-Shox-Gabel J3 Schläge vom Untergrund souverän besänftigt. Mit XT-, LX- und Deore-Teilen bestückt, befindet sich das Felt in guter Gesellschaft. Für zuverlässige Verzögerung sorgen Hayes’ Nine-Discstopper, wenn auch nur mit 160-mm-Scheibe an der Front. Statt einer Shimano- verbaut Felt die solide Truvativ-Firex-Kurbel mit außen liegendem Giga-X-Pipe-Tretlager. Was jedoch auf Touren bzw. beim Transport stört, ist der fehlende Sattelschnellspanner – zwar nur ein kleines Detail, aber durchaus wichtig.

TECHNISCHE DATEN
Kategorie: Hardtail
Preis: 1099,00 EUR
Gewicht: 12,40 kg
Rahmenmaterial: 6061 Alu
Federgabel/-weg: Rock Shox J3, 80 mm
GEOMETRIE
Sitzwinkel: 73,5°
Lenkwinkel: 70°
Oberrohr: 605 mm
Sitzrohr: 495 mm
Steuerrohr: 130 mm
Lenker: 120 mm
Radstand: 1090 mm
Tretlager: 300 mm
Getestete Größe: 19,5"
KOMPONENTEN
Schalthebel/-werk: Shimano XT/Deore Rapidfire
Umwerfer: Shimano LX
Kassette: Shimano Deore 11–32
Bremsen-/hebel: Hayes Nine 160/160 mm
Kurbeln: Truvativ Firex
Innenlager : Giga X Pipe
Naben: No Name
Felgen: Alex TD 17
Reifen: Hutchinson Bulldog 2,1

Fazit

Das Felt gefällt als unauffälliges Tourenbike mit seiner ausgewogenen Sitzposition und durch sehr gute Fahreigenschaften.

Gesamtnote: sehr gut

10.04.2006
Autor: Peter Nilges
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /2006