Mountainbikes im Test

Testbericht: Corratec X-Force XR

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Knallige Optik, fette Reifen, gekröpfter Lenker – das neue Corratec X-Force XR hat einen coolen Auftritt. Den bestätigt es auch auf den Trails. Bei komfortabler, leicht gestreckter Sitzposition und einer Vertrauen einflößenden Laufruhe rollt es völlig entspannt über Wurzeln und kleinere Stufen. Angenehm fällt der neue, mehrgelenkige Hinterbau auf, er spricht wohldosiert an und arbeitet auch auf Waschbrettpisten sehr dynamisch. Mit Federwegen um die 120 Millimeter bietet das Trailbike genug Reserven, wenn es der Biker mal so richtig wissen will. Dafür muss der Fahrer Kompromisse bei der Bergauf-Performance hinnehmen. Der Grund: die langhubige, nicht absenkbare Federgabel. Der Schwerpunkt wandert weit auf das Hinterrad, dadurch beginnt der Hinterbau nicht lästig, aber deutlich spürbar zu wippen. Der Komfort auf dem X-Force stimmt, und so lässt man es bei Uphills eben gemächlicher angehen. Schlüssig ist die Ausstattung am schweren Bike. Nervig: Die Zugstufe der Manitou-Gabel war defekt.

TECHNISCHE DATEN
Kategorie: Fully
Preis: 1999,00 EUR
Gewicht: 13,30 kg
Federgabel/-weg: Manitou Black Comp, 120 mm
Federbein: X-Fusion 02, 94 mm
Federungssystem: Mehrgelenker
GEOMETRIE
Sitzwinkel: 72,5°
Lenkwinkel: 71°
Oberrohr: 600 mm
Sitzrohr: 490 mm
Radstand: 1080 mm
Tretlager: 320 mm
Getestete Größe: 49 cm
KOMPONENTEN
Schalthebel/-werk: Shimano XT 2003
Umwerfer: Shimano XT 2003
Bremsen-/hebel: Magura Julie
Kurbeln: ZZYZX
Naben: ZZYZX
Felgen: ZZYZX Cross Attack Disc
Reifen: Corratec Fat Man 2,3

Fazit

Entspannt rollt das Corratec über Trails und macht sicher jeden Downhill mit. Schwächen zeigt das schwere Bike aber am Berg.

Gesamtnote: gut

Corratec X-Force XR im Vergleichstest

23.06.2007
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /03