Mountainbikes im Test

Testbericht: Cheetah J.O.A.T

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Zu den getesteten Produkten

Vielleicht trägt das J.o.a.t. den bisher passendsten Namen aller Bikes von Michael Herrlinger. Warum? J.o.a.t. steht für Jack of all trades, im englischen ein Tausendsassa, ein Alleskönner. Genau dies soll ein All-Mountain-Bike sein – flink auf den Trails, schnell in der Ebene, komfortabel beim Uphill. Entsprechend zielte Herrlinger auf ein schnelles, aber auch sportlich radikales Bike, mit tiefem Schwerpunkt, sensiblem Ansprechverhalten und geschützter Dämpferlage. Das Konzept geht auf: Wieselflink präsentiert sich das Cheetah auf den Trails. Schön antriebsneutral geht’s mit dem neu konzipierten Hinterbau bei passend zum Fahrer gewähltem Betriebsdruck im Dämpfer vorwärts – dank kurzer Wippen bleibt der klein. Dabei verkraften Hinterbau und die neue Rock Shox Revelation auch kernigere Downhills, schlucken klaglos härtere Impacts und kleinere Sprünge. Und so lautet auch die Einschätzung der Tester unisono: „Ein schnelles Bike, mit viel Potenzial fürs Grobe.“ Das Ausstattungspaket fällt mit XTR-Parts, DT-Swiss-Dämpfer und exklusiven Laufrädern ausgesprochen gut aus.

TECHNISCHE DATEN
Kategorie: Fully
Preis: 2994,00 EUR
Gewicht: 12,60 kg
Federgabel/-weg: Rock Shox Revelation, 100–130 mm
Federbein: DT Swiss HVR 200, 130 mm
GEOMETRIE
Sitzwinkel: 74°
Lenkwinkel: 70°
Oberrohr: 605 mm
Sitzrohr: 490 mm
Getestete Größe: L
KOMPONENTEN
Schalthebel/-werk: Shimano XTR/XTR Rapidfire
Umwerfer: Shimano XTR
Bremsen-/hebel: Magura Louise FR
Kurbeln: Shimano XTR
Naben: DT Swiss XR 4.1
Felgen: DT 240 S
Reifen: Schwalbe Albert 2,25“

Fazit

Verfügbare Modellvarianten:
Der Einstieg beim J.O.A.T. beginnt bei 2299 Euro. Dafür federt vorne eine Marzocchi MX Comp, die Schaltarbeit übernehmen verlässliche Sram-X.7-Komponenten. Wer bei der Testversion noch Tuningbedarf entdeckt: Für 3400 Euro zieren Sram-X.0-Parts und eine Carbonkurbel das Bike.

Gesamtnote: ohne Wertung

23.06.2007
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /05