Mountainbikes im Test

Testbericht: Bianchi Oetzi 9300 Carbon

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Keine Diskussion: Der Rahmen des Oetzi ist gut genug für einen Weltcup-Gesamtsieg – Julien Absalon hatte jedenfalls selten Probleme, den Rest der Weltelite darauf Staub schlucken zu lassen. Da tut sich das Testbike im Vergleich zur Konkurrenz schwerer: Schon durch die Ausstattung des im Vergleich sehr niedrigpreisigen Bikes versammelt sich deutliches und deutlich spürbares Übergewicht um den schön gezeichneten Monocoque-Rahmen mit den auffällig vielfältigen Rohrquerschnitten. Lang und gestreckt, lässt er keine Zweifel an seinen Race-Genen aufkommen, Oetzi will vorwärts, selbst mit der recht langen Rock Shox Recon, die als Tourengabel eine prima Figur machen würde. Das eher hohe Sitzgefühl vorn unterstützt ein recht langes Steuerrohr, und auch die Winkel zielen eher in Richtung Laufruhe als voll auf Angriff. So könnte man den wie hier gespeckten Einsteiger-Oetzi auch schon mal für eine eilige Tour nehmen, wenngleich er auch so seine Bestimmung stets deutlich macht: ein Racebike. Eines, das unter dem richtigen Fahrer die Welt zu dominieren vermag.

TECHNISCHE DATEN
Kategorie: Hardtail
Preis: 2290,00 EUR
Gewicht: 11,40 kg
Gewicht/Rahmen: 1411 kg
Rahmenmaterial: Carbon
Federgabel/-weg: Rock Shox Recon 351, 100 mm
Tretlager-Steifigkeit: 96,7 N/mm
Lenkkopf-Steifigkeit: 93,0 Nm/°
SGI: 134,4
GEOMETRIE
Sitzwinkel: 70,5°
Lenkwinkel: 72,5°
Oberrohr: 595 mm
Sitzrohr: 485 mm
Steuerrohr: 135 mm
Lenker: 600 x 0
Vorbau: 125 mm
Radstand: 1070 mm
Tretlager: 315 mm
KOMPONENTEN
Schalthebel/-werk: Shimano LX/ Shimano XT Top-Normal
Umwerfer: Shimano LX
Bremsen-/hebel: Shimano LX, 160/160 mm
Kurbeln: Shimano LX
Naben: Mavic Crossride
Felgen: Mavic Crossride
Reifen: Continental Speed King 2,3“
Vorbau: FSA
Lenker: FSA XC 180

Fazit

Das günstigste Bike im Test erringt naturgemäß keinen Ausstattungs-Pokal. Allerdings sticht es auch weder auf der Strecke noch in der Bewertung des Rahmens hervor. Dennoch ein schönes und schnelles Bike.

Gesamtnote: gut

01.07.2007
Autor: Jörg Schüller
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /2007