MTB-Federgabel einstellen - Setup-Tipps für die Mountainbike-Gabel

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Foto: Det Göckeritz 1015 Setup-Serie Federgabel

Schritt 1: Zugstufe rausdrehen

Um die Federhärte unbeeinflusst einzustellen, müssen Sie alle Dämpfungseinstellungen „rausdrehen“. Beginnen Sie mit der Zugstufe, drehen Sie den meist roten Knopf bis zum Anschlag gegen den Uhrzeigersinn.

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Schritt 2: Druckstufe rausdrehen

Auch die Druckstufe muss auf die niedrigstmögliche Stufe. Manchmal besitzen Gabeln einen gerasterten blauen Drehknopf, oft – wie hier – einen dreistufigen Hebel. Wieder gegen den Uhrzeigersinn drehen.

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Schritt 3: Luft ablassen

Im nächsten Schritt ermitteln Sie den maximalen Hub der ­Gabel – dieser weicht teils leicht von den Angaben ab. Drücken Sie mit einem spitzen Gegenstand vorsichtig aufs Ventil, bis die Luft komplett entwichen ist.

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Schritt 4: Ring runterdrücken

Die meisten Gabeln haben am Standrohr einen kleinen Gummi-O-Ring. Drücken Sie diesen nach unten bis an die Dichtungen. Fehlt der Ring, befestigen Sie (locker!) einen Kabelbinder oder ein Stück Schnur.

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Schritt 5: Gabel komprimieren

Drücken Sie mit Kraft von oben auf die Federgabel. Sie sollte komplett, also bis zu einem spürbaren Anschlag, einfedern. Fühlt sich der Anschlag „schwammig“ an, ist vermutlich noch etwas Luft in der Kammer.

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Schritt 6: Leicht aufpumpen

Damit sich die Gabel wieder auseinanderzieht, pumpen Sie etwas Luft in die Kammer – circa 30–40 PSI reichen. Nutzen Sie unbedingt eine spezielle Dämpferpumpe wie die Topeak Pocketshock DXG (35 Euro).

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Schritt 7: Maximalen Hub ablesen

Im nun ausgezogenen Zustand hat sich der O-Ring weit nach oben bewegt. Die Distanz zwischen den Dichtringen an der Gabelbrücke bis zum O-Ring ist der maximale Hub. In dem Fall: 122 mm (statt 120 mm).

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Schritt 8: Gabel aufpumpen

Ziel ist es, den richtigen Luftdruck für Ihr Fahrergewicht einzustellen. Viele Hersteller geben PSI-Empfehlungen an. Wenn nicht, hilft nur herantasten: Ihr Körpergewicht „als PSI“ dient als erster Richtwert.

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Schritt 9: Bike belasten

Steigen Sie aufs Bike, belasten Sie es in „Fahrposition“ (CC/Tour/AM: im Sitzen, Enduro: im Stehen). Lehnen Sie sich an eine Mauer oder ­lassen Sie sich helfen. O-Ring nach unten schieben. Bremsen nicht ziehen!

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Schritt 10: "Sag" ermitteln

Messen Sie die Distanz Dichtung–O-Ring: Dies ist der „Sag“. Er sollte bei CC/Marathon-Bikes ca. 20 % des Maximalhubs betragen, bei Touren-/AM-Bikes 25 %, bei Enduros 30 %. Nachpumpen/Luft ablassen, bis es passt!

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Schritt 11: Durchschlagschutz prüfen

Steigen Sie aufs Bike, komprimieren Sie die Gabel kräftig (leicht anrollen hilft). Die Distanz O-Ring–Maximalhub ist der Restfederweg. Er sollte ...

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Schritt 11: Durchschlagschutz prüfen

... noch ca. 1 cm betragen. Schlägt die Gabel durch? Nachpumpen!

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Schritt 12: Zugstufe prüfen

Stellen Sie sich „hinter“ den Lenker. Gabel kräftig komprimieren, anschließend ...

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Schritt 12: Zugstufe prüfen

... den Lenker blitzartig loslassen. Die Gabel schnellt nun nach oben. Sie sollte dies so schnell wie möglich machen, aber ohne dass der Reifen vom Boden abhebt.

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Schritt 13: Zugstufe einstellen

Über das meist rote Drehrad können Sie die Ausfederungsgeschwindigkeit (Zugstufe, „Rebound“) einstellen. Tasten Sie sich Klick für Klick heran, bis der Speed passt. In der Praxis darf die Gabel nicht „springen“.

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Schritt 14: Druckstufe einstellen

Auch der Einfederungswiderstand lässt sich oft einstellen. Je höher die Druckstufe, desto weniger wippt die Gabel – zu Lasten der Sensibilität. Viele Gabeln bieten drei simple Fahrmodi: offen, gedämpft, (fast) gesperrt.

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