Für 200 Euro das alte Bike tunen - So funktioniert's

MTB-Tuning für 200 Euro - die besten Tipps

Oft entscheiden Kleinigkeiten über mehr oder weniger Spaß. MountainBIKE sagt, wie Sie mit nur 200 Euro aus Ihrem Bike wieder das Optimum herauskitzeln.
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Ihr altes Bike hat Ihnen stets zuverlässig gedient? Warum belohnen Sie diese Treue nicht mit einer Runderneuerung? 200 Euro reichen aus, um ein altes Hardtail sinnvoll aufzumotzen.

Doch wo macht Tuning für kleines Geld wirklich Sinn? Vor allem an der Lenkzentrale lohnt sich bei älteren Bikes eine Investition. „Eine erhöhte Front entlastet den Oberkörper und ermöglicht so leichteres Atmen“, berichtet etwa CC-Racer Jochen Käß. Auch bei der Kontrolle des Bikes ergeben sich Vorteile durch eine leichte Anhebung und Verbreiterung des Cockpits, etwa mit Hilfe eines Riser-Lenkers. Probieren Sie ruhig auch mal einen kürzeren Vorbau aus, um aufrechter zu sitzen: Oft sind die Vorbauten von 90er-Jahre-Bikes extrem lang. Auch neue Griffe vermitteln meist deutlich mehr Kontrolle. Lenker, Vorbau, Griffe – alles zusammen muss kein Vermögen kosten – beim Rose-Versand sind Sie mit rund 66 Euro dabei.

Die Kette sollten Sie bei einer Runderneuerung unbedingt mit einbeziehen. Für schlappe neun Euro können Sie auch morgen noch kraftvoll reintreten. Tuningpotenzial findet sich auch bei den Bremsen. Magura etwa bietet für die preiswerte Julie verschiedene Beläge an. Für 23 Euro/Paar wählen Sie zwischen haltbaren „Endurance-“ oder bissigen „Performance“-Belägen.

Reifen verändern das Fahrverhalten spürbar. Für 28 Euro/Stück bekommen Sie bei Michelin mit dem XC A/T einen guten Faltreifen. Auch die Investition in neue Außenhüllen und Züge lohnt sich: Für 20 Euro verringern sich die Schaltkräfte spürbar.

16.01.2009
Autor: Chris Pauls
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe 01/2009