Federgabel-Setup am Mountainbike - so funktioniert's

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MTB Hinterbau Setup

Werkzeug, Schwierigkeitsgrad, Dauer

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1. Einfedern

Drehen Sie die Ventilkappe ab und lassen Sie mit einem spitzen Gegenstand die Luft entweichen. Schieben Sie den Gummiring ganz nach unten. Federn Sie die Gabel dann unter Körpereinsatz komplett ein.

2. Gabel aufpumpen

Pumpen Sie mit einer speziellen Dämpferpumpe (meist im Lieferumfang enthalten) den vom Hersteller empfohlenen Luftdruck in die Gabel – am Tauchrohr aufgedruckt oder in der Bedienungsanleitung.

3. Federweg messen

Im aufgepumpten und ­unbelasteten Zustand ist die Gabel jetzt voll ausgefedert. Messen Sie den Abstand zwischen Abstreifer und Gummiring. Der Wert entspricht dem maximalen Federweg der Gabel.

4. Negativfederweg (Sag) ermitteln

Schieben Sie den Gummiring zum Abstreifer. Stützen Sie sich nun sitzend an einer Mauer ab – belasten Sie die Gabel nur mit dem Eigengewicht. Ab 160 mm Federweg stehend ausführen.

5. Sag messen

Steigen Sie ab und messen Sie den Abstand zwischen Abstreifer und Gummiring. Der Wert sollte zwischen 20 (Race) und 30 (Enduro) Prozent des maximalen Hubs betragen. Ggf. nachpumpen oder Luft ablassen.

6. Zugstufe überprüfen

Belasten Sie die ausgefahrene Gabel mit vollem Körpereinsatz und lassen Sie sie anschließend ...

6. Zugstufe überprüfen

... ungehindert nach oben schnellen. Das Vorderrad sollte dabei gerade nicht vom Boden abheben.

7. Zugstufe einstellen

Federt die Gabel zu schnell aus, drehen Sie den Knopf ein paar Klicks rein. Federt sie zu langsam aus, drehen Sie ihn ein paar Klicks raus. Notieren Sie sich die Anzahl der Klicks für spätere Setups.

8. Druckstufe

Moderne Federgabeln bieten viele Tuning-Möglichkeiten. Wippt die Gabel etwa im Wiegetritt zu stark, schafft eine Erhöhung der Druckstufe Abhilfe. Variieren Sie die so genannte Compression, bis das Setup passt.

9. Absenkfunktion

Einige Federgabeln bieten eine Absenkfunktion. An steilen Anstiegen lässt sich so der Fahrerschwerpunkt nach vorne verlagern. Denken Sie stets daran, dass Sie die Gabel zum Downhill wieder voll ausfahren!

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