Von S0 bis S5: Die Stufen der MTB-Singletrail-Skala

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Foto: Manfred Stromberg MountainBIKE Singletrail-Skala S0

S0: Sehr leicht

S0 beschreibt Trails ohne besondere Schwierigkeiten, z. B. flüssige Wald- und Wiesenwege auf griffigen Naturböden oder verfestigte Schotterwege. Man braucht keine besonderen Fahrtechniken, um einen S0-Trail zu bewältigen.

S1: Leicht

Auf S1-Trails muss man kleinere Hindernisse wie flache Wurzeln, Wasserrinnen oder kleine Steine überrollen. Fahrtechnische Grundkenntnisse wie dosiertes Bremsen und Körperverlagerung sind nötig. S1-Stellen werden im Stehen gefahren.

S2: Mittel

Ab jetzt geht’s schon zur Sache! Auf S2-Trails muss man mit größeren Wurzeln, Steinen, Stufen, Treppen und engen Kurven rechnen. Hindernisse überwindet man durch Gewichtsverlagerung. Dosiertes Bremsen und Körperspannung!

S3: Schwer

Enge Spitzkehren, verblockte Singletrails mit größeren Felsbrocken oder Wurzeln, hohe Stufen, loses Geröll und kniffelige Schrägfahrten gehören zur Kategorie S3. Hinterradversetzen, exaktes Bremsen und sehr gute Balance sind nötig.

S4: Sehr schwer

Steilrampen, engste Spitzkehren, Stufen, an denen das Kettenblatt aufsetzt, und extrem verblockte Singletrails sind S4-Stellen. Hier sind Trial-Techniken wie Hinter- und Vorderradversetzen nötig. Achtung auch beim Hinabtragen!

S5: Extrem schwer

Blockartiges Gelände, Geröllfelder, Erdrutsche, ösenartige Spitzkehren, mehrere hohe, direkt aufeinanderfolgende Absätze, umgefallene Bäume – alles oft in extremer Steilheit und mit nur wenig Auslauf: Also: for Freaks only!
Mehr zu dieser Fotostrecke: Know-how: MountainBIKE erklärt die Singletrail-Skala