Clip-Adapter, Folien- und Direktverglasung: optische Radbrillen im Überblick

Sport- und Bike-Brillen: Vorteile gegenüber gewöhnlichen Korrekturbrillen

Wieso sollte ich eine Sport- bzw. Bike-Brille tragen? Genau deshalb: eine gewöhnliche Korrekturbrille sorgt auf dem MTB längst nicht für so gute Sichtverhältnisse.

Die großen Nachteile von gewöhnlichen Korrekturbrillen: Der Fahrtwind peitscht in die Augen, Insekten bahnen sich ihren Weg um die Gläser herum und meist sitzen die Bügel nicht angenehm zwischen Kopf und Helm.

Spezielle Sport- bzw. Bike-Brillen besitzen dagegen größere Gläser, die ausreichend Schutz vor Staub und umherfliegenden Insekten bieten. Zusätzlich sind die Gläser oft mit dem UV-Schutz einer Sonnenbrille versehen.

In Bezug auf die Ausstattung sind - wie bei fast allem Bike-Zubehör – auch bei den Radbrillen kaum Grenzen gesetzt. Einige Modelle verbessern den Kontrast mit Hilfe verschiedener Filter oder selbsttönenden Gläsern (sogenannte photochromatische Brillen).

Bei Radbrillen mit Clip-Adapter oder Folienverglasung unterscheidet man zwischen den eigentlichen Scheiben und dem eingesetzten Korrekturglas. Beide sollten aus bruchfestem und splitterfreiem Material sein. Polycarbonat erfüllt diese Voraussetzungen sehr gut. Außerdem lässt sich dieser Kunststoff durch seine hohe Brechungskraft dünner verarbeiten als andere Brillengläser.

Was unterscheidet die Bike-Brille von einer gewöhnlichen Sportbrille?

Kai Bierwirth, Marketing Manager bei Rudy Project, erklärt die wesentlichen Unterschiede: "Charakteristisch bei Radbrillen ist die längliche Form der Gläser. Diese sind weiter ins Gesicht gezogen, um Fahrtwind bei hohen Geschwindigkeiten besser abhalten zu können."

20.09.2011
Autor: Benjamin Linsner
© MOUNTAINBIKE