Clip-Adapter, Folien- und Direktverglasung: optische Radbrillen im Überblick

System 2: Folienverglasung

Die Folienverglasung ist eine sehr junge Art unter den einsatzbasierten Lösungen. Nur wenige Hersteller arbeiten derzeit mit diesem System.

Der Einsatz besteht aus einer dünnen Trägerfolie. In diese werden die geschliffenen Gläser eingezogen. Beim Einsetzen in die Brille wird die Folie an den äußeren Enden in der Trägerfassung verankert.

Die Folienverglasung wird erst seit kurzem von den Herstellern Swiss Eye und Red Rock Eyewear angewendet. Ob sich das System zu einem weiter verbreiteten Standard durchsetzt, wird sich zeigen.

Vor- und Nachteile des Systems:

Vorteile: Leicht und vielseitig einsetzbar

  • Leichtgewicht: da der Einsatz neben den Gläsern nur aus einer dünnen Folie besteht, soll die Folienverglasung leichter sein als herkömmliche Clip-Adapter.
  • Farbwahl: Wie beim Clip-Adapter kann die Folie in verschiedenen Brillenmodellen (z.B. mit unterschiedlicher Tönung) eingesetzt werden.
  • Unsichtbar: der Einsatz soll durch die dünne Verbindungsnaht kaum erkennbar sein.
  • Bewegungsfreiheit: auf Grund des minimalen Abstandes zwischen Scheibe und Folie sollen auch Biker mit längeren Wimpern nicht am Glas anstoßen.

Nachteile: kleineres Sichtfeld und zusätzliches Material

  • Das Sichtfeld ist an den Seiten leicht eingeschränkt, da die Einsätze kleiner sind als die Scheiben.
  • Die Folie ist zwar leicht, dennoch trägt man damit zusätzliches Material auf der Nase.
20.09.2011
Autor: Benjamin Linsner
© MOUNTAINBIKE