Clip-Adapter, Folien- und Direktverglasung: optische Radbrillen im Überblick

System 1: Verglasung mit Clip-Adapter

Der Clip ist eine einfache und preisgünstige Möglichkeit, um eine Bike-Brille in eine Korrekturbrille zu verwandeln.

Das System besteht aus einem Metall- oder Kunststoffträger, in den die geschliffenen Gläser eingefasst werden. Der Träger wird anschließend im Inneren der Brille befestigt.

Bei Brillen mit Rand wird der Clip über dem Nasenpad bzw. im Rahmen befestigt. Für randlose Brillen eignet sich die Befestigung direkt auf dem Nasenpad.

Vor- und Nachteile des Systems:

Vorteile: Das Plus an Flexibilität

  • Da die Korrekturgläser hinter den Scheiben sitzen, kann der Clip bei Bedarf entfernt werden. Dies ist praktisch, wenn der Sportler die Brille zwischendurch mit Kontaktlinsen tragen möchte.
  • Außerdem sind für viele Radbrillen mit Clip-Adapter Wechselscheiben in unterschiedlichen Tönungen erhältlich. Somit werden aus einer Radbrille ganz viele Brillen.
  • Weiterer Pluspunkt: das Clip-System ist im Vergleich zu einem direkten Schliff sehr kostengünstig - daher für Einsteiger zu empfehlen.

Nachteile: leichte Einschränkung bei Sitz und Sicht

  • Lange Wimpern sind schön, aber bei Clip-Adaptern oft hinderlich. Durch den geringen Abstand zwischen Augen und Korrekturglas kann es passieren, dass der Brillenträger mit den Wimpern ans Glas stößt.
  • Einschränkungen gibt es beim Schulterblick. Da die Einsätze kleiner sind als die Scheiben, hat der Biker an den äußeren Rändern nicht immer scharfe Sicht.
20.09.2011
Autor: Benjamin Linsner
© MOUNTAINBIKE