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Unfallversicherung: Gut ausgerüstet und geschützt aufs Mountainbike

Unfallversicherung Gut ausgerüstet und geschützt aufs Mountainbike

Die letzte Abfahrt auf dem Trail, nur eine Sekunde nicht aufgepasst und man stürzt – im Ernstfall zählen die richtige Ausrüstung und Absicherung.

Wälder, Berge, Schotter und Sprünge – Mountainbikes sind für unwegsames Gelände gemacht. Doch auch das beste Bike rutscht einmal weg oder ein Ast schlägt der Fahrerin oder dem Fahrer ins Gesicht. Ein paar Schrammen oder blaue Flecken kennen wohl die meisten Bikerinnen und Biker. Unfälle nehmen insgesamt zu: Allein in der Schweiz, einem der beliebtesten Mountainbiking-Ziele, ist die Zahl der Unfälle laut der Beratungsstelle für Unfallverhütung in den vergangenen zehn Jahren um zwei Drittel gestiegen.

Bei der Schutzausrüstung sollte nicht gespart werden

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So besser nicht: Biken ohne Schutzausrüstung und Helm kann gefährlich werden.

Mountainbikerinnen und -biker sollten sich bestmöglich vor den Folgen von Stürzen schützen. Diese Ausrüstung empfehlen Expertinnen und Experten:

  • Ein wertiger Helm schützt neben dem Gehirn auch Kiefer und Gesicht. Dafür sollte er optimal passen. Ideal schützt ein Vollvisierhelm, wie ihn auch Downhill-Sportler und -Sportlerinnen tragen
  • Knieschoner sind neben dem Helm die wichtigste Anschaffung, denn Knieverletzungen sind meist langwierig und schränken stark ein. Idealerweise reichen sie bis über das Schienbein.
  • Der Rücken- und Brust-Protektor verhindert Verletzungen durch spitze Steine beim Fallen.
  • Handschuhe: Neben Knien haben Hände meist den ersten Bodenkontakt. Handschuhe schützen vor Abschürfungen und geben einen sicheren Halt am Lenker.
  • Auch eine Brille kann helfen, Unfälle zu vermeiden. Sie sorgt im Staub für besseren Durchblick. Zudem schützt sie die Augen vor spitzen Ästen oder Dreck.
  • Schuhe sollten an Zehen und Ferse verstärkt sein sowie eine griffige Sohle haben, damit man beim Fahren nicht abrutscht und stürzt.

Keine gesetzliche Absicherung bei Unfällen in der Freizeit

Was viele nicht wissen: Bei Unfällen in der Freizeit, auch beim Mountainbiking, leistet die gesetzliche Unfallversicherung nicht. Diese greift nur im beruflichen Umfeld. Dabei passieren über 80 Prozent der Unfälle in der Freizeit oder im Haushalt.

Umso wichtiger ist eine umfassende Absicherung mit einer privaten Unfallversicherung. Diese zahlt nicht nur bei Invalidität, sondern beinhaltet auch Hilfeleistungen im Haushalt oder Leistungen für Nachbarschaftshilfe, wenn etwa ein Arm gebrochen ist. Kosmetische Operationen oder Zahnbehandlungen in Folge eines Unfalls werden ebenfalls übernommen. Auch Fahrtkosten zur Physiotherapie sind abgedeckt sowie die Betreuung von Kindern oder Personen, die gepflegt werden.

Erfahren Sie hier mehr zur privaten Unfallversicherung der Württembergischen