GPS-Geräte im Test

Testbericht: Wahoo Elemnt

Foto: Benjamin Hahn Fotografie

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Die hohe Akkulaufzeit (ca. 16 Std.) und schnelle Handhabung machen den Elemnt vor allem für Biker interessant, die Wert auf klassische Trainingscomputer-Funktionen legen. Navigationsaufgaben erledigt er gut, die Beschränkungen in der Kartenansicht setzen bei der Trail-Suche jedoch Grenzen.
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Bewertung


Testurteil

Testurteil gut

Theorie: Der Streckenimport erfolgt per WLAN-Verbindung und App anhand von Trainingsportalen wie Strava, Komoot und Co., ist aber auch per USB-Kabel vom Rechner möglich. Der Transfer erfolgt ohne Manipulation durch das hinterlegte Kartenmaterial. Zur Trainingssteuerung können diverse Sensoren gekoppelt werden. Die PDF-Dokumentationen sind teils lückenhaft.
Praxis: Verlässt man den Track, macht sich der Elemnt akustisch bemerkbar, eine Neuberechnung erfolgt nicht. Zudem kann aufgrund des fehlenden Touchscreens die Karte nicht neu positioniert werden, was die Orientierung erschwert. So folgt man beim Elemnt einer mit Pfeilen gezeichneten Linie auf dem gut ablesbaren Display. Eine Navigation mit Abbiegehinweisen ist per Smartphone-Kopplung möglich.




Technische Daten des Test: Wahoo Elemnt

Preis: 300 Euro
Gewicht: 104 g
Größe: 90 x 64 x 21 mm
Displaygröße: 59 x 35,5 mm, Kein Touchscreen, Graustufen
Kartensystem: OSM-basiert, schematisch
Lieferumfang: 3 Lenkerhalter mit Bajonettverschluss (1 x Kabelbinder- Montage, 2 x geschraubt kurzer/langer Ausleger), Schnellstartanleitung. Optional: Set mit Herzfrequenz-/Trittfrequenz- und Speed-Sensor für 380 Euro
Testurteil: Gut (72 Punkte)

Bewertung

Fazit

Die hohe Akkulaufzeit (ca. 16 Std.) und schnelle Handhabung machen den Elemnt vor allem für Biker interessant, die Wert auf klassische Trainingscomputer-Funktionen legen. Navigationsaufgaben erledigt er gut, die Beschränkungen in der Kartenansicht setzen bei der Trail-Suche jedoch Grenzen.

06.10.2018
Autor: Christian Zimek
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /2019