GPS-Geräte im Test

Testbericht: Garmin Edge 1030

Foto: Benjamin Hahn Fotografie
Garmins Navi-Flaggschiff bedient Trail-Sucher wie Trainings-Freaks gleichermaßen, punktet mit Bedienfreundlichkeit und hoher Konnektivität zu Peripheriegeräten. Auch das Routing überzeugt vollauf und ist leicht auf diverse Fahrertypen anpassbar. Einzig der hohe Preis schreckt ab.
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Bewertung


Testurteil

Testsieger Testurteil überragend

Theorie: Leistungsstarke Navigationszentrale, Trainingsplaner und Coach sowie virtuell vernetzte Kommunikationszentrale – der Edge 1030 kann „alles“, ohne dabei in Funktionschaos abzudriften. Die Bedienung ist zwar vielschichtiger als beim Explore, bewahrt dabei jedoch stets die Übersicht. Auch Streckenimport und Planung erfolgen fehlerlos per App, USB oder „Express“-Software in Windeseile. Der Speicher ist per SD-Karte erweiterbar.
Praxis: Der Edge 1030 beherrschte auch auf dem Trail Navigation und Routing auf höchstem Niveau. Tracks werden originalgetreu angezeigt, dank des starken Akkus hält er zudem genügend Reserven für extralange Touren (bis zu 13 Stunden) bereit – top! Nur in Sachen Touchscreen-Empfindlichkeit zählt der Edge nicht zu den allerbesten, zudem wirkt die Farbdarstellung etwas blasser als beim Garmin Explore.

Technische Daten des Test: Garmin Edge 1030

Preis: 600 Euro
Gewicht: 124 g
Größe: 114 x 59 x 19 mm
Displaygröße: 71 x 46 mm, Touchscreen, farbig
Kartensystem: OSM-basierte Vektorkarte
Lieferumfang: Zwei Lenkerhalter (O-Ring-Befestigung/geschraubt mit Ausleger), USB-Kabel, Band, Schnellstartanleitung. Optional: Set mit Herzfrequenz-, Trittfrequenz-, Speed-Sensor, Halterungen (680 Euro)
Testurteil: Überragend (92 Punkte)

Bewertung

Fazit

Garmins Navi-Flaggschiff bedient Trail-Sucher wie Trainings-Freaks gleichermaßen, punktet mit Bedienfreundlichkeit und hoher Konnektivität zu Peripheriegeräten. Auch das Routing überzeugt vollauf und ist leicht auf diverse Fahrertypen anpassbar. Einzig der hohe Preis schreckt ab.

06.10.2018
Autor: Christian Zimek
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /2019