Federgabeln im Test

Testbericht: Rock Shox Pike RCT3

Foto: Det Göckeritz MOUNTAINBIKE Rock Shox Pike RCT3
Leicht und steif – die Rock Shox Pike RCT3 ist immer noch State-of-the-Art. Sie zielt dabei eher auf Allrounder als auf Profi-Enduristen ab.
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Bewertung


Testurteil

Testurteil sehr gut

Die Rock Shox Pike gilt als Wegbereiter für leichte Enduro-Gabeln. Die neuste Generation ist jetzt noch leichter und erzielt dabei mit ihren 35-mm-Standrohren trotzdem sehr gute Steifigkeitswerte, die mit speziellen Naben noch verbessert werden können (siehe Bild unten).

Foto: Det Göckeritz MOUNTAINBIKE Rock Shox Pike RCT3 Achsaufnahme

Breitflächig. Die Achsaufnahme erlaubt es, die breitflanschigen Torque-Cap-Naben zu fahren. Die Steifigkeit fiel damit im Labor noch etwas höher aus.

Auf der Teststrecke fällt auch deshalb die Lenkpräzision positiv auf. Die Rock Shox Pike RCT3 nutzt dabei den Hub willig aus, arbeitet sensibel. Im Grenzbereich (sehr schnelle Schläge in Kompressionen) verhärtet sie aber minimal. Die Einstellungsmöglichkeiten sind übersichtlich. Für „Normalos“ ist das gut, Cracks dürften eine Highspeed-Druckstufen-Justage vermissen.

In Summe ist die Rock Shox Pike RCT3 ein toller Allrounder, der inzwischen mehr den All-Mountain-Biker, weniger den Hardcore-Enduristen anspricht.

Technische Daten des Test: Rock Shox Pike RCT3

Preis: 935 Euro
Gewicht: 1873 g
Federweg getestet: 150 mm
Laufradgrößen erhältlich: 26", 27,5", 27,5+, 29"
Laufradgröße getestet: 27,5"
Einbaulänge: 539 mm
Durchmesser Achse/Schaftrohr getestet: 15 x 110 mm/35 mm
Bremsaufnahme: Postmount 180 mm
Max. Scheibengröße: 200 mm
Testurteil: Sehr gut

Bewertung

Fazit

Leicht und steif – die Rock Shox Pike RCT3 ist immer noch State-of-the-Art. Sie zielt dabei eher auf Allrounder als auf Profi-Enduristen ab.

13.11.2017
Autor: Lukas Hoffmann
© MOUNTAINBIKE