Federgabeln im Test

Testbericht: Intend Edge 29

Foto: Det Göckeritz MOUNTAINBIKE Intend Edge 29
Intend ist mit der Intend Edge 29 eine sehr steife und hochwertige Upside-Down-Gabel gelungen – die uns als 29er-Gabel absolut überzeugte.
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Bewertung


Testurteil

Testurteil sehr gut

Die junge Marke aus Freiburg fertigt Highend-Parts in Kleinserie. Die Upside-Down-Gabel Intend Edge zum Beispiel, die es als 27,5"-, aber auch als von uns getestete 29"-Version gibt mit Federwegen von 146 bis 176 mm (intern einstellbar).

Foto: Det Göckeritz MOUNTAINBIKE Intend Edge 29 Knopf

Rudimentäres Design. Über den kleinen Knopf (oben) wird der Rebound eingestellt. Unten befindet sich der gleiche noch mal für die Druckstufenverstellung.

Warum Upside-Down? Weil die federnde Masse geringer ist, die Dichtungen im Öl stehen und extreme Steifigkeiten möglich sind – was unser Labor bestätigt. Deshalb hält die Intend Edge 29 präzise die Spur. Die Luftfederung ist nicht ultrasensibel, taucht aber nie unnötig ein, steht immer äußerst stabil – perfekt für Steilabfahrten. Kommt ein dicker Brocken, macht die Intend Edge 29 auf und liefert, fast wie von Geisterhand, sanfte 166 mm Federweg.

Was wir uns wünschen würden: sensiblere und per Klicks definierte Einstellungsmöglichkeiten.

Technische Daten des Test: Intend Edge 29

Preis: 1699 Euro
Gewicht: 1994 g
Federweg getestet: 166 mm
Laufradgrößen erhältlich: 27,5", 29"
Laufradgröße getestet: 29"
Einbaulänge: 570 mm
Durchmesser Achse/Schaftrohr getestet: 20 x 110 mm/35 mm
Bremsaufnahme: Postmount 180 mm
Max. Scheibengröße: 203 mm
Testurteil: Sehr gut

Bewertung

Fazit

Intend ist mit der Intend Edge 29 eine sehr steife und hochwertige Upside-Down-Gabel gelungen – die uns als 29er-Gabel absolut überzeugte.

13.11.2017
Autor: Lukas Hoffmann
© MOUNTAINBIKE