Federgabeln im Test

Testbericht: DVO Sapphire

Foto: Det Göckeritz MOUNTAINBIKE DVO Sapphire
Wer eine stabile, gut abstimmbare 29er-Gabel sucht, liegt bei der DVO Sapphire richtig – sehr leicht ist sie jedoch nicht.
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Bewertung


Testurteil

Testurteil sehr gut

DVOs neue DVO Sapphire ist ein klares Bekenntnis zu 29er-Bikes. Denn für diese wurde die Gabel gezielt entworfen, auch wenn sie 27,5-Plus-kompatibel ist.

Foto: Det Göckeritz MOUNTAINBIKE DVO Sapphire Drehknopf

Schnelle Nummer. Die Lowspeed-Druckstufe (auch Plattform) kann über den grünen Drehknopf in sechs Stufen zugedreht werden – das ist effektiv und schnell.

Die mit 32-mm-Standrohren versehene Gabel bietet in unserem Test 140 mm Hub – ist aber intern bis 120 mm absenkbar. Die Lowspeed-Druckstufe lässt sich einfach über 6 Stufen zudrehen. Dadurch ist die DVO Sapphire schnell gestrafft, wenn es bergauf geht oder wenn Anlieger eine stärkere Dämpfung erfordern. Das Ansprechverhalten ist gut, wenn auch nicht supersensibel.

140 mm Federweg bieten genügend Reserven, auch wenn man der DVO Sapphire anmerkt, dass sie nicht fürs allzu Grobe gebaut wurde. Die Steifigkeit ist 29er-freundlich hoch, was bei der DVO Sapphire aber im Wortsinne auch ins Gewicht fällt.

Technische Daten des Test: DVO Sapphire

Preis: 950 Euro
Gewicht: 2055 g
Federweg getestet: 140 mm
Laufradgrößen erhältlich: 27,5+ (kompatibel), 29"
Laufradgröße getestet: 29"
Einbaulänge: 540 mm
Durchmesser Achse/Schaftrohr getestet: 15 x 110 mm/32 mm
Bremsaufnahme: Postmount 160 mm
Max. Scheibengröße: 203 mm
Testurteil: Sehr gut

Bewertung

Fazit

Wer eine stabile, gut abstimmbare 29er-Gabel sucht, liegt bei der DVO Sapphire richtig – sehr leicht ist sie jedoch nicht.

13.11.2017
Autor: Lukas Hoffmann
© MOUNTAINBIKE