Federgabeln im Test

Testbericht: Cane Creek Helm

Foto: Det Göckeritz MOUNTAINBIKE Cane Creek Helm
Die Summe kleinerer Mankos schmälert das Gabel-Debüt von Cane Creek etwas. Die Cane Creek Helm besitzt aber viel Potenzial.
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Bewertung


Testurteil

Testurteil gut

Cane Creek, bekannt für Highend-Dämpfer, greift jetzt auch am Federgabel-Markt an. Mit dem Modell Cane Creek Helm: 35-mm-Standrohre und intern auf 140 bis 170 mm Federweg einstellbar – diese Gabel ist für Heavy-All-Mountain- bis hin zum Enduro-Einsatz gemacht.

Foto: Det Göckeritz MOUNTAINBIKE Cane Creek Helm Steckachse

Eigene Lösung. Die Steckachse an der Cane Creek Helm wird eingeschoben und auf der Gegenseite gelockt. Die Steifigkeit der Cane Creek Helm überzeugt.

Das Abstimmen der Cane Creek Helm ist aber nicht gerade leicht. Der Ausgleich zwischen Negativ- und Positiv-Luftfeder erfolgt durch Drücken eines hakeligen Ventils. Und der Rebound ist selbst mit voller Dämpfung noch arg schnell. Einmal gut abgestimmt, spricht die Cane Creek Helm durchaus sensibel an, arbeitet im mittleren Federwegsbereich auf Klassenniveau. Die Endprogression fängt eher früh an, ist aber angenehm.

Cane Creek hat bereits angekündigt, Details wie die Rebound-Justage zu verbessern.

Technische Daten des Test: Cane Creek Helm

Preis: 1199 Euro
Gewicht: 1970 g
Federweg getestet: 160 mm
Laufradgrößen erhältlich: 27,5"
Laufradgröße getestet: 27,5"
Einbaulänge: 551 mm
Durchmesser Achse/Schaftrohr getestet: 15 x 110 mm/35 mm
Bremsaufnahme: Postmount 180 mm
Max. Scheibengröße: 203 mm
Testurteil: Gut

Bewertung

Fazit

Die Summe kleinerer Mankos schmälert das Gabel-Debüt von Cane Creek etwas. Die Cane Creek Helm besitzt aber viel Potenzial.

13.11.2017
Autor: Lukas Hoffmann
© MOUNTAINBIKE