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Extra: E-Bike Wissen - Alles über Shimano STEPS
Infos zum E-Bike Stefan Eigner
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E-Bike Fakten

8 Dinge, die Sie über E-Bikes wissen sollten

Um den Akku ranken sich viele Fragen. MOUNTAINBIKE erklärt, was Sie wissen sollten.

Erste Hilfe

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Benjamin Hahn
Wenn die Elektronik streikt, hilft oft schon: einmal aus- und wieder einschalten.

Auch E-Bikes sind Elektrogeräte, und die funktionieren manchmal einfach nicht so wie sie es sollen – oder gar nicht mehr. Zum Glück passiert das selten, viel seltener als zum Beispiel bei Computern oder ähnlich komplexen Geräten. Und oft ist die Ursache banal und lässt sich durch einen Check einfach herausfinden und schnell wieder beheben: Der erste Blick gilt dem Akku – ist er geladen, sitzt er korrekt in der Halterung? Gleiches gilt für die Steuereinheit am Lenker: Sollte sie herausnehmbar sein, hilft es oft schon, diese einfach mal abzuziehen und nochmal korrekt einzusetzen. Häufig machen auch die Kontakte zwischen Akku oder Display und der Halterung Probleme, auch hier hilft ein Check, ob ein Kontakt hakt oder korrodiert ist. Wenn das alles nichts hilft oder das Display Fehlermeldungen anzeigt, hilft der Händler gerne weiter. Selbsthilfe ist keine gute Idee, allein schon, um die Garantie zu erhalten.

E-Rennräder kommen

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Benjamin Hahn
E-Rennräder sind gerade sehr gefragt.

Lange schien der E-Trend komplett an Rennrädern vorbeizugehen, doch in den letzten beiden Jahren ändert sich das: E-Rennräder kommen langsam in Fahrt. Besonders interessant sind die neuen E-Gravelbikes: Rennräder, die dank breiterer, griffiger Reifen und entspannterer Fahrerposition auch auf Forst- und Feldwegen bestens unterwegs sind. Sie schließen die Lücke zwischen Mountainbike und Rennrad – zu ihnen passt der E-Antrieb hervorragend. Shimano reagierte auf den Trend und hat seine Di2-Rennradschaltungen fit fürs E-Bike gemacht. An den kombinierten Schalt- und Bremshebeln (Bild oben links) lassen sich jetzt auch die Unterstützungsstufen wechseln.

Respekt

Überall Fußgänger, Fahrradfahrer, E-Biker und natürlich Pkw und Lkw – je mehr Verkehr, umso höher das Konfliktpotenzial. Doch wenn alle einander respektieren, sind auch alle entspannter unterwegs.

  1. Respekt: Respektvoller Umgang ist die Grundlage eines angenehmen Zusammenlebens. Klar, das klingt logisch, ist es aber leider nicht immer, insbesondere im Straßenverkehr. Doch wer Respekt (zu Recht) von anderen erwartet, sollte auf jeden Fall einfach bei sich selbst damit anfangen – und sich jedes Mal wieder daran erinnern, bevor er sich ins Gewusel stürzt: Wir haben auf der Straße alle die gleichen Rechte und Pflichten, egal ob im Auto, zu Fuß oder eben auf dem Rad. Und wir (fast) alle sind ja mal Autofahrer, mal Radfahrer und mal Fußgänger – sich daran zu erinnern hilft ungemein, andere zu respektieren.
  2. Anpassen: Klar will jeder so gut und schnell wie möglich vorwärtskommen – und natürlich macht es auf dem E-Bike Spaß, mit voller Motorunterstützung zu beschleunigen und immer den Tempovorteil auszufahren. Aber die Straßen sind häufig voll, auch auf den Radwegen wird es immer enger. E-Bikes und herkömmliche Fahrräder müssen sich die Wege teilen. Und in der Natur sind E-Bikes neben Fußgängern, Radfahrern und Inline-Skatern meist sogar die schnellsten. Die einfachste Art, Konflikte zu vermeiden, ist immer ein angepasstes Tempo und eine Fahrweise, die andere nicht in Bedrängnis bringt.
  3. Mitdenken: Man mag selber auch noch so rücksichtsvoll und umsichtig unterwegs sein – von den anderen Verkehrsteilnehmern kann man das leider nicht immer erwarten. Schon aus Selbstschutz sollte man also immer auch für die anderen mitdenken: Könnte das Auto vor einem, ohne zu blinken, abbiegen, könnte der Fußgänger, ohne zu schauen, den Radweg kreuzen? Wer die Augen immer offen hält und bremsbereit ist, schützt sich und andere. Auf dem E-Bike gilt das ganz besonders, denn viele andere Verkehrsteilnehmer sind das hohe Tempo einfach noch nicht gewohnt, mit dem E-Bikes unterwegs sind.

Gut versichert

Ein E-Bike ist eine teure Anschaffung – klar macht man sich da Gedanken wegen Diebstahl, Vandalismus oder Unfällen. Die gute Nachricht: Seit dem E-Bike-Boom gibt es zahlreiche spezielle Versicherungen für E-Bikes.

Was aber bie- ten die spezialisierten Versi- cherungen wie zum Beispiel von Enra, der Sparkassenver- sicherung oder der HDI. Die Anbieter haben verschiedene Pakete im Programm: vom klas- sischen Diebstahlschutz (meist inklusive Schutz bei Vandalismus und Teile-Diebstahl) über eine Rundumversicherung (bietet je nach Angebot zusätzlich Reparatur- und Technikschutz, Pick-up-Service bei Pannen oder Vollkasko) bis hin zum kompletten Vollkaskoschutz (deckt meist den Neupreis ab und ersetzt den Akku bei abnehmender Leistung). Die Kosten variieren, ähnlich wie beim Auto, je nach Neupreis, Laufzeit und Wohnort. Beispielhaft für ein 2500 Euro teures E-Bike im Raum Stuttgart mit einer Laufzeit von drei Jahren kostet der Diebstahlschutz rund 80 Euro, Rundumschutz rund 90 Euro und eine Vollkaskoversicherung um die 115 Euro pro Jahr.

Alles Aktuell

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Benjamin Hahn
Durch Updates werden E-Antriebe stetig verbessert.

Durch Updates verbessern die Hersteller ihre E-Antriebe stetig – sie lassen sich meist auch sehr einfach selbst installieren. Die Konnektivität zwischen dem E-Antrieb und dem Smartphone bringt viele Vorteile: Neben der Möglichkeit, die Charakteristik und Unterstützung des Motors nach den eigenen Wünschen anzupassen, lassen sich auch Updates selber aufspielen. Shimano nennt diese Möglichkeit, alle elektronischen Komponenten mit dem Smart phone zu koppeln, E-Tube. Bei Motoren, die diese Möglichkeit nicht bieten, checkt der Händler beim regelmäßigen Service die Firmware.

Saubere Sache

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Benjamin Hahn
So putzen Sie ihr E-Bike korrekt.

Auch beim E-Bike gilt die gute alte Regel: Wer sein Fahrrad liebt, putzt es regelmäßig. Generell gilt: Dampfstrahler sind absolut tabu, Wasser mit Spüli und ein Schwamm sind die Mittel der Wahl – das gilt für jedes Fahrrad. Hier ein paar Tipps speziell für die elektronischen Bauteile.

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Sprechen Sie E-Bike?

Mit der neuen Technik kamen auch jede Menge neue Begriffe ans Fahrrad – hier die wichtigsten E-Bike-Begriffe kurz erklärt.

  • AKKU-KAPAZITÄT: Sie bestimmt maßgeblich die Reichweite bei einem E-Bike. Die Akku-Kapazität wird in Wattstunden (Wh) angegeben.
  • BEDIENEINHEIT: Auch Remote genannt. Bezeichnet die Tasten zur Wahl der Unterstützungsstufe des Motors. Befindet sich meist in der Nähe des Lenkergriffs.
  • DREHMOMENT: Beim E-Bike ist das Drehmoment ein Indikator für die zur Verfügung stehende Unterstützungskraft. Je höher das maximale Drehmoment, desto mehr Hilfe bekommt der E-Biker beim Pedalieren durch den Antrieb. Das Drehmoment wird in Newtonmeter (Nm) angegeben.
  • LADEZYKLUS: Das Entladen und Laden eines Akkus bei einem E-Bike. Dabei geht man in der Regel von einer Vollentladung mit anschließender 100%-Ladung aus.
  • PEDELEC: Steht als Abkürzung für Pedal Electric Cycel und ist die Bezeichnung für E-Bikes, die bis 25 km/h beim Treten unterstützen.
  • REICHWEITE: Gibt die Distanz an, die man mit einer Akku-Ladung zurücklegen kann. Der Wert ist von vielen Faktoren abhängig – Herstellerangaben zur Reichweite entstehen oft unter Optimalbedingungen, die in der Realität nicht immer zu erfahren sind.
  • S-PEDELEC: Unterstützt den Fahrer bis 45 km/h. S-Pedelecs gelten rechtlich nicht mehr als Fahrräder, benötigen eine Betriebs- erlaubnis, der Fahrer muss einen Helm tragen. Radweg, Gehweg, Straße?

Wo darf ich mit dem E-Bike fahren?

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Björn Hänssler
Alle reden von E-Bikes – doch die korrekte Bezeichnung lautet Pedelec (Pedal Electric Cycle).

Radweg, Gehweg, Straße? Mit dem E-Bike kam die Unklarheit: Wo dürfen, wo müssen sie fahren?

Wer wo fahren darf (oder muss), hängt vom Motor ab: Das weit verbreitete E-Bike mit einer Motor-Unterstützung bis maximal 25 km/h (die korrekte Bezeichnung lautet Pedelec) ist in der Straßenverkehrsordnung dem Fahrrad gleichgestellt. Wenn ein Radweg vorhanden ist, müssen erwachsene Radfahrer diesen auch benutzen, sonst fahren sie auf der Straße – auf dem Gehweg sind Fahrräder nicht erlaubt. Gleiches gilt folglich auch für das Pedelec. Alle Verkehrsschilder speziell für Fahrräder gelten auch für Pedelecs, zum Beispiel das Befahren von Einbahnstraßen gegen die Fahrtrichtung. Anders sieht es bei den S-Pedelecs mit einer Unterstützung bis maximal 45 km/h aus: Neben der Helm-, Führerschein- und Versicherungskennzeichenpflicht müssen sie immer Straßen befahren, Radwege sind tabu, außer die Benutzung ist explizit erlaubt.

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