E-Mountainbike im Test

Testbericht: Bulls Six 50 27,5 Plus E3 (Modelljahr 2017)

Foto: Daniel Geiger E-MountainBIKE Hardtails im Test

Fotostrecke

So sehen Testsieger aus! Das Bulls E-Mountainbike liefert in der Hardtail-Tourenklasse den besten Allrounder. Sehr gute Ausstattung, ausgewogene Geometrie und hoher Komfort zeichnen das Six 50 Plus aus.
Zu den getesteten Produkten

Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • Vario-Stütze kostet + 400 €

Testurteil

Testurteil sehr gut Testsieger
Loading  

Mit seiner durchdachten Ausstattung setzt sich das Bulls Six 50 wohltuend von der Konkurrenz ab – etwa mit dem leistungsstärksten Bosch-CX-Motor samt 500-Wh-Akku. Da das Thema Sicherheit und somit die Bremsen bei den schweren E-Bikes besonders wichtig sind, sollten die Hersteller an dieser Stelle nicht sparen. Zwar greift Bulls mit der Vierkolben-Bremse MT5 (vorne) und der Zweikolben-Bremse MT4 (hinten) nicht ins High-End-Regal von Magura, aber die Dosierbarkeit, die Maximalkraft und die Standfestigkeit übertreffen alle anderen Bremsen im Test mit Abstand. Zudem setzt Bulls auf Shimano-XT-Schaltkomponenten und die bewährte Rock-Shox-Recon-Gabel. Die High-Tech-Vario-Stütze Vyron, die per Funk vom Lenker aus bedient wird, kostet aber happige 400 Euro Aufpreis. Bei den Reifen spart Bulls und verbaut preiswerte Performance-Varianten von Schwalbe. In der Plus-Variante bieten diese aber dennoch viel Traktion. Zudem sorgen die breiten Reifen für Komfort am ungefederten Heck – vorausgesetzt, man wählt den Luftdruck entsprechend gering.

Generell ist das Bulls für den Allround-Einsatz konzipiert. Die Sitzposition ist sportlich-komfortabel, das Cockpit sorgt für gute Kontrolle, und die Geometrie zeigt sich wendig, ohne dabei nervös zu wirken. Der Motor ist ohnehin einer der besten seiner Klasse – egal ob temperamentvoll im Turbo-Modus, gemütlich in der Sport- oder Tour-Stufe oder sparsam im Eco-Mode. Leicht über Bosch-Durchschnitt liegt die im Labor gemessene Reichweite. Hinweis: Nicht den 400-Wh-Akku ordern!

Technische Daten des Test: Bulls Six 50 27,5 Plus E3

Preis: ** 3199 Euro
Gesamtgewicht: * 22 kg
Rahmengewicht: 2499 g
Federgabel (Gewicht): 5176 g
Vertriebsweg: Fachhandel
Verfügbare Rahmenhöhen: 42, 44, 49, 54 cm
Größe des getesteten Produkts: M
Rahmenmaterial: Aluminium
Motor: Bosch Performance Line CX
Akku: 500 Wh Li-Ion (36 V/13,4 Ah)
Federgabel: Rock Shox Recon Silver TK
Federweg getestet: 100 mm
Gänge und Übersetzung: 1 x 11: 15 Zähne vorne, 11–42 Zähne hinten
Schaltwerk: Shimano XT
Schalthebel: Shimano XT
Bremse: Magura MT 5/MT 4
Bremsen-Disc vorne: 180 mm
Bremsen-Disc hinten: 180 mm
Sattelstütze: Magura Vyron (Vario, 125 mm)
Vorbau: STYX 80 mm
Lenker: STYX 740 mm
Naben: STYX
Felgen: Bulls Excentric 35
Reifen: Schwalbe Rocket Ron Perf. 27,5" x 2,8"
Gewichtsverteilung: 48,8 % am Vorderrad/51,2 % am Hinterrad
Höhe des Schwerpunktes: 489 mm
Testurteil: Sehr gut

* Gewicht komplett/Rahmen inkl. Dämpfer/Gabel/Laufräder ** Vario-Stütze 400 Euro Aufpreis

Geometrie

Messwerte

Charakter

Fazit

So sehen Testsieger aus! Bulls liefert in der Hardtail-Tourenklasse den besten Allrounder. Sehr gute Ausstattung, ausgewogene Geometrie und hoher Komfort zeichnen das Six 50 Plus aus.

01.12.2017
Autor: Chris Pauls
© E-MOUNTAINBIKE