Bremsen im Test

Testbericht: TRP G-Spec Trail SL

Foto: TRP TRP G-Spec Trail SL
TRP hat seine schwere Enduro-Bremse um einen neu mit Downhill-Star Aaron Gwin entwickelten Geber ergänzt. Dessen Hebel ist relativ groß, ergonomisch aber nicht optimal, weil das Material zu glatt ist und ein Kontaktpunkt für den Bremsfinger fehlt. Zumal die Vierkolbenbremse wegen des sehr harten Druckpunkts nur mit viel Fingerkraft dosierbar ist und selbst dann nur mittelmäßig verzögert. Das bestätigen auch die im Vergleich schlechten Bremskraftwerte aus dem Labor. Die Standfestigkeit der TRP G-Spec Trail SL ist dagegen sehr gut.
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Bewertung


Testurteil

Testurteil gut
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Technische Daten des Test: TRP G-Spec Trail SL

Funktionsweise: 4 Kolben, Mineralöl
Belag: Organisch
Einstellung : Griffweite
Erhältliche Scheibengrößen: 160/180/200 mm
Getestete Scheibengröße: 180 mm
Preis vorne: 130 Euro
Preis hinten : 130 Euro
Montage: 6-Loch

Fazit

TRP hat seine schwere Enduro-Bremse um einen neu mit Downhill-Star Aaron Gwin entwickelten Geber ergänzt. Dessen Hebel ist relativ groß, ergonomisch aber nicht optimal, weil das Material zu glatt ist und ein Kontaktpunkt für den Bremsfinger fehlt. Zumal die Vierkolbenbremse wegen des sehr harten Druckpunkts nur mit viel Fingerkraft dosierbar ist und selbst dann nur mittelmäßig verzögert. Das bestätigen auch die im Vergleich schlechten Bremskraftwerte aus dem Labor. Die Standfestigkeit der TRP G-Spec Trail SL ist dagegen sehr gut.

27.11.2018
Autor: Benjamin Büchner
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /2018