Bike-Rucksäcke im Test

Testbericht: Shimano Hotaka 26 (2018)

Foto: Benjamin Hahn Shimano Hotaka 26
Der leichte Shimano Hotaka 26 (2018) besitzt ein stabiles, gut gepolstertes Rückensystem und feste Schultergurte. Der Sitz wird über leicht laufende Riemen komfortabel angepasst. Auch bei hoher Zuladung beklagten die Tester keine Druckstellen, das Material der Schultergurte trägt sich jedoch minimal kratzig. Das Fächerangebot ist groß, die Fächer sind teils recht klein geschnitten, jedoch logisch strukturiert und gut zu bedienen.
Zu den getesteten Produkten

Bewertung


Testurteil

Testurteil sehr gut
Loading  



Technische Daten des Test: Shimano Hotaka 26

Preis: 130 Euro
Gewicht: 966 Gramm (ohne entnehmbares Zubehör)
Packvolumen: Herstellerangabe: 26 Liter; MB-Messung: 29,5+2 Liter offene Taschen ohne RV
Trinksystem: optional, 2 L: 27,50 Euro
Besonderheiten: Hauptfach per RV-Boden teilbar, Regenhülle, Helmhalter, Trinkblasenfach, Fleecefach, Reflektoren, Werkzeugfach, Schlüsselclip, Blinklichthalter, Handyfach, Kleinteilfach im Bodenfachdeckel, Protektorenhalter
Testurteil: Sehr gut (80 Punkte)

Bewertung

Die Regenhülle der Alpencross-Rucksäcke sollte auch bei verschlammten Trails zum Schutz vor hochgeschleudertem Dreck eingesetzt werden. Die Shimano-Regenhülle ist per Druck-Clip demontierbar und kann leichter gereinigt werden.

Einen so dick gepolsterten Tragegriff wie der Hotaka besitzt kaum ein Mitbewerber. Das qualifiziert ihn für den Alltagsgebrauch.

Die Protektorenhalterung am Boden kann auch für den Transport zeitweise benutzter Kleidung, etwa einer Windjacke, zweckentfremdet werden.

17.05.2018
Autor: Christian Zimek
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /2018