Bike-Rucksäcke im Test

Testbericht: Deuter Trans Alpine 30 (2018)

Foto: Benjamin Hahn Fotografie
Der Alpencross-Rucksack-Klassiker Deuter Trans Alpine 30 (2018) ist längst nicht von gestern. An Features wie den dick gepolsterten Schultergurten und dem anpassbaren Rückenteil wird die lange Reifezeit sichtbar. Der Tragekomfort ist gewohnt hoch, einzig der Sitz auf technischen Trail-Abfahrten dürfte satter sein. Die Fachaufteilung trifft die goldene Mitte aus Organisation und Übersichtlichkeit, das Tragesystem macht den Deuter Trans Alpine 30 (2018) etwas schwer.
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Bewertung


Testurteil

Kauftipp Testurteil sehr gut
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Technische Daten des Test: Deuter Trans Alpine 30

Preis: 130 Euro
Gewicht: 1206 Gramm (ohne entnehmbares Zubehör)
Packvolumen: Herstellerangabe: 30 Liter; MB-Messung: 28+2 Liter offene Taschen ohne RV
Trinksystem: optional, 2 L: 30 Euro/3 L: 33 Euro
Besonderheiten: Helmhalter, Regenhülle, Hauptfach per RV-Boden teilbar, Trinkblasenfach, Handyfach, Reflektoren, Blinklichthalter, Notfallanleitung, Sitzmatte, verformbare Schienen im Rückensystem, Damenversion erhältlich
Testurteil: Sehr gut (81 Punkte)

Bewertung

Die durch Verbiegen anpassbaren Metallschienen im Rückensystem des Deuter werden durch eine Schaumstoffmatte unterstützt. Diese dient bei einer Pause oder Hüttenjause als komfortable, warme Sitzunterlage.

Kaum ein Rucksack hat so dick gepolsterte, breite Schultergurte. Sie verteilen die Last überaus komfortabel.

Klassisches Alpencross-Rucksack-Feature: Das Hauptfach kann durch einen Reißverschluss in zwei Teile getrennt werden. So lassen sich schwere oder nasse Teile getrennt lagern.

17.05.2018
Autor: Christian Zimek
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /2018