Brendan Fairclough: Freeriding in Kalifornien

Mit Brendan Fairclough auf Freeride-Tour in Kalifornien

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Video: Scott

Gravity-Profi Brendan Fairclough vom Gstaad-Scott Downhill-Team fliegt jedes Frühjahr nach Süd-Kalifornien, um sich für die neue Weltcup-Saison vorzubereiten. In diesem Jahr hat er sich dort mit Mountainbike-Filmer Clay Porter getroffen und diesen Clip gedreht.

Interview: Scott-Athlet Brendan Fairclough über seinen neuen Movie sowie den Auftakt zum Downhill-Weltcup 2013 in Fort William

Warum ist Süd-Kalifornien ein so beliebter Spot für viele Downhiller?
Brendan Fairclough: Nicht nur das schöne Wetter, welches so ziemlich das Gegenteil von unseren Verhältnissen in England ist, macht Süd-Kalifornien zu einem beliebten Trainingsrevier. Es gibt dort extrem geile Strecken und Trails, deshalb fliege ich jedes Jahr mit Freunden dorthin. Die Trails taugen nicht wirklich zu seriösen Bike-Tests - aber sie sind optimal, nach einem verregneten Winter wieder das Gefühl fürs Bike zu bekommen.

Wo habt ihr für deinen neuen Film hauptsächlich gedreht?
Brendan Fairclough: Im Grunde genommen haben wir Anfang des Jahres an drei unterschiedlichen Spots rund um Los Angeles, Ventura und Laguna Beach gefilmt. Von Los Angeles etwa erwartet man nicht unbedingt gute Trails, aber dort gibt es unendlich viele gute Riding-Spots – nicht nur Downhills, sondern vor allem gutes Trailriding. Süd-Kalifornien ist zweifelsohne komplett anders wie alles, was ich in England kenne. Es gibt keine Lifte, kaum Infrastruktur so wie wir es kennen. Man muss viel shutteln, hochkurbeln oder das Bike hochpushen – aber es ist aller Mühen wert. Ich fahr dort übrigens auch viel Cross-Country und trainiere viel auf dem Rennrad.

Was sind deine Ziele für die 2013er-Weltcupsaison, die bald anfängt?
Ich kann es kaum erwarten, wieder im Race-Modus zu sein. Der Weltcup startet nächste Woche in Fort William. Der Kurs dort zählt zwar nicht zu meinen stärksten, aber die Atmosphäre dort ist jedes Mal aufs Neue einzigartig. Es ist ein bisschen wie im Fußball: Die britischen Fans sind die verrücktesten von allen und mit Leib und Seele dabei. Mit ihrem Support gebe ich alles dafür, auf dem Podium zu landen. 2013 ist es mein größtes Ziel, einen Weltcup-Sieg einzufahren – dafür trainiere ich extrem hart.

06.06.2013
© MOUNTAINBIKE