emilia-romagna-cervia-bycicle Foto: emiliaromagnaturismo.it

Für Naturliebhaber: Outdoor-Action in Norditalien

Mit seinen abwechslungsreichen, wunderschönen Landschaften, seinen sanften Hügeln und erhabenen Gebirgen, seinen tiefblauen Seen und den von Licht erfüllten ländlichen Gebieten ist Norditalien ideal, um mit dem Mountainbike entdeckt zu werden.

Unberührte Natur, zauberhafte Landschaften, Wälder, Weingärten, malerische kleine Ortschaften und antike Wallfahrtsstätten, zu erreichen auf Routen, die an Flüssen und Seen entlang oder mitten durchs Grüne führen. Der Garda-Adria Radweg z.B. geht durch drei Regionen: Ausgangspunkt ist die Emilia-Romagna, die Region mit dem dichtesten Radwegenetz, wo sich die Landschaften mit jedem Kilometer ändern und die Routen zwischen Bergen hindurch zu Kunststädten und eindrucksvollen kleinen Ortschaften oder durch das regionenübergreifende Podelta führen.

Am längsten Fluss Italiens sind auch in der Lombardei zahlreiche Radwege angelegt, in einer Region der Weingärten (Franciacorta und das Veltlintal), wo aber auch der Tonale-Pass sowie die Orte Ponte di Legno und Livigno faszinierende Strecken bieten. Für besonders durchtrainierte Mountainbiker ist auch die Strecke zwischen den erhabenen Gipfeln am Stilfser Joch zu empfehlen.

Ein besonderes Erlebnis ist die Radfahrt von den Alpen bis ans Meer auf dem Radweg Alpe Adria in Friaul Julisch Venetien, der hohe Alpengipfel mit Grado an der Adria verbindet, wo den Mountainbiker eine herrliche Lagunenlandschaft mit faszinierenden, an Fauna und Flora reichen Naturreservaten erwartet.

Auch in dem mit seinen Küsten so beliebten Ligurien liefert das Meer den Hintergrund zu wunderbaren Routen, die von Genua aus durch die Ortschaften an der westlichen und östlichen Riviera führen. Zahlreiche Strecken gehen auch ins Hinterland mit seinen wunderschönen Tälern, die reich an duftenden Blumen und Pilzen, alten Brücken, Abteien und Burgen sind. Ein besonderes Juwel für Mountainbiker ist Finale Ligure mit seinem dichten Streckennetz, von wo aus man immer wieder einen herrlichen Blick aufs Meer genießen kann.

Mit seinen wunderschönen, von der UNESCO zum Welterbe erklärten Weinbaugebieten oder dem herrlichen Alpenpanorama bietet das Piemont ein reiches Netz an Radfahrrouten inmitten paradiesischer Umgebungen. Besonders zu empfehlen die Routen in der Nähe der Oberitalienischen Seen: Lago Maggiore, Orta- und Mergozzo-See.

Etwas weiter nördlich, am Fuße der vier Viertausender der Alpen - Mont Blanc, Matterhorn, Monte Rosa und Gran Paradiso - bietet das Aostatal atemberaubende Routen für den wahren Mountainbiker: Herrliche Abfahrten, die sich mit ruhigen Strecken durch die grüne Natur abwechseln, wo man inmitten von Weiden und Bächen nicht selten Hirsche, Rehe, Eichhörnchen oder Murmeltiere zur Gesellschaft hat.

In Venetien erwarten den Mountainbiker zahlreiche Routen durch die Voralpen und Dolomiten mit ihren unberührten Landschaften, weitere Roten führen über die sieben Gemeinden der Hochebene von Asiago, den Gardasee, die Hügel des Prosecco und das Euganeische Hügelland.


Cycling in Northern Italy - Greenandblue from glueglue on Vimeo.