MTB-Reifen im Test – 8 Kombis für Enduro-Mountainbiker

So testet MountainBIKE die Enduro-Reifen

Die Reifen-Kombis durchliefen tagelange Vergleichsfahrten auf unterschiedlichen Untergründen in Enduro-typischem Terrain. Anschließend mussten die Pneus im Labor zeigen, was sie in Sachen Rollwiderstand, Durchschlag und Durchstich draufhaben.
Foto: Chris Pauls MountainBIKE Enduro-Reifen

Die Enduro-Reifen auf dem Rollwiderstandsprüfstand.

Um den Enduro-Reifen auf den Zahn (bzw. Stollen) zu fühlen, fuhr MountainBIKE auf die schroffsten Trails, die im Schwarzwald zu finden sind. Ob Wurzelteppiche, Steinfelder oder Waldboden, die acht Kombinationen mussten unter verschärft en Bedingungen ihr Können beweisen.

Auf der selektiven Strecke verglichen die Tester Kurvengrip, Brems- und Antriebstraktion sowie die Fähigkeit der Selbstreinigung. Die Pannenanfälligkeit wurde beobachtet, um die Laborwerte mit den Erfahrungen der Praxis abzugleichen. Die Ergebnisse aus dem Praxistest finden Sie in den Testergebnissen als Kurvengrip und Traktion – gewichtet mit je 25 Prozent der Endnote.

Das Labor von Reifenhersteller Continental nutzte MountainBIKE für die Durchführung von Rollwiderstand-, Durchschlag- und Durchstichtests. Auf dem Rollwiderstandsprüfstand (Bild) werden die Reifen von einer Rolle mit konstanter Geschwindigkeit angetrieben und die dafür benötigte Leistung gemessen (15 Prozent der Note).

Beim Durchschlagtest saust ein Fallbeil aus zunehmend höherer Position auf den Reifen – so lange, bis der Normschlauch platzt. Der Durchstichschutz wurde mit einem speziellen Dorn gemessen, der im ersten Versuch durch die Lauffläche und im zweiten durch die Seitenwand sticht.

Je mehr Energie der Dorn benötigt, umso besser ist der Schutz. Durchstich und Durchschlag sind in den Testbriefen als Pannenschutz angegeben (25 Prozent). Zudem wurden alle Reifen gewogen (10 Prozent) und vermessen.

2014er Enduro-Bikes im Test:

21.08.2014
Autor: Chris Pauls
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe 08/2014