Acht MTB-Kurbeln im Test – fünf 2-fach- und drei 3-fach-Modelle

Kurbel-Übersetzungen im Vergleich

Anzahl der Kettenblätter und Zähnezahl entscheiden über das verfügbare Gangspektrum. Das Diagram weiter unten auf dieser Seite zeigt Übersetzungsbereiche von Einfach-Kettenblättern sowie gängige Zweifach- und Dreifach-Abstufungen.

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Die Übersetzungsbandbreite berechnet sich so: Anzahl der Kettenblattzähne dividiert durch die Anzahl der Ritzelzähne. Je höher die Zahl in der horizontalen Achse, umso schwerer der Gang und umgekehrt.

Die Berechnungen für die 1-fach-Kettenblätter der Sram-Gruppen erfolgten mit der zugehörigen 11-fach-Kassette (Abstufung: 10–42). Alle anderen Übersetzungen sind mit einer 11–36-Kassette berechnet.

Der Vergleich zeigt: 3-fach-Kurbeln, allen voran Sram, bieten das breiteste Übersetzungsspektrum, aber die Überschneidungsbereiche zwischen den drei Blattgrößen sind groß. Shimano bringt mit der neuen Abstufung 40/30/22 erstmals eine effiziente 3-fach-Kurbel für 29er.

Bei 1-fach-Kettenblättern gibt es keine Überlappungen, der eher schmale Balken grenzt jedoch das Einsatzgebiet ein und erfordert Kompromisse. Mit 30 Zähnen lässt es sich zwar effizient Berge erklimmen, für höhere Geschwindigkeiten langt die Übersetzung aber nicht.

Den Mittelweg gehen 2-fach-Kurbeln, die Überschneidungen fallen geringer aus, das Gangspektrum reicht aber für die meisten Situationen aus

 

MTB-Kurbeln Übersetzung

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14.10.2013
Autor: Rainer Sebal
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe 09/2013