Elf Scheibenbremsen im MountainBIKE-Test Wie kräftig packen die MTB-Bremsen des Jahrgangs 2012 zu? MountainBIKE hat elf Modelle in jeweils drei Größen getestet.... mehr ...
2012er MTB-Scheibenbremsen im Test
So testet MountainBIKE die Bremsen
Objektive Laborwerte, Anspruchsvolle Trails, erfahrene Tester – aus diesen aufwendigen Zutaten entsteht der MountainBIKE-Bremsentest. Zu den getesteten Produkten
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Nur ein enormer Aufwand aus Praxis- und Labortest ermöglicht eine aussagekräftige Beurteilung von Scheibenbremsen.
Den Praxisteil absolvierte die erfahrene Testcrew auf den anspruchsvollen Trails in Latsch.
In langen Steilstücken, losem Geröll, auf Speedpassagen und in engen Serpentinen mussten sich die Bremsen in sämtlichen Scheibengrößen mehrmals beweisen.
Parallel zum Praxistest wanderten die Stopper in das Speziallabor am Technikum Wien, wo mit jedem Modell und allen verfügbaren Scheibengrößen verschiedene Messreihen durchgeführt wurden.
Präzisionsmaschinen und Analysesoftware
Die objektiven Ergebnisse ermöglichen zuverlässige Aussagen über Bremskraft und Standfestigkeit. Zur Ermittlung der Bremsleistung dreht ein starker Motor die jeweils montierte Bremsscheibe mit konstanter Drehzahl, während ein Pneumatikzylinder den Bremshebel mit einer Kraft von bis zu 85 Newton betätigt.
Eine hochpräzise Kraftmesszelle misst dabei das entstehende Bremsmoment. Die Messungen erfolgen jeweils mit eingebremsten Belägen und immer mehrmals bei gleicher Starttemperatur. Via Software lassen sich anschließend Hebelkraft und Bremsleistung in Diagrammform darstellen, woraus sich etwa die maximale Bremskraft ablesen lässt.
Test des Nassbremsverhaltens
Das gleiche Prozedere erfolgt auch mit konstant benässter Bremsscheibe, um das Nassbremsverhalten der jeweiligen Belag-Scheiben-Kombination zu eruieren. Für die Ermittlung der Standfestigkeit müssen die Bremsenmodelle Bremszyklen in Serie mit definierter Bremskraft absolvieren. Ein Mikroprozessor regelt dabei die Handkraft, sodass die Bremskraft an den Belägen immer gleich bleibt.
Nur so lassen sich die Messwerte unterschiedlicher Bremsen vergleichen. Übersteigt die notwendige Hebelkraft ein bestimmtes Maß aufgrund von Fading, stoppt die Messung. Die Anzahl der absolvierten Bremszyklen lässt Rückschlüsse auf die Standfestigkeit zu.
Zusätzlich misst ein Potenziometer die Hebelposition und deckt Hebelwanderung durch Fading auf – ebenfalls ein nicht zu unterschätzender Parameter für die Standfestigkeit.
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MTB-Parts im Test bei MountainBIKE:







