Test: 18 MTB-Schuhe um 130 Euro - 12 Männer- und 6 Frauenmodelle MountainBIKE hat 18 Bike-Schuhe um 130 Euro in Labor und Praxis getestet. Plus:... mehr ...
15 Klickpedale im Test - Plus: So stellen Sie Ihre Cleats perfekt ein
Doppelklick
Wie effizient, ergonomisch und zuverlässig arbeiten Klickpedale? 15 Modelle, darunter drei Plattformsysteme und zwei einseitige, im Vergleich. Zu den getesteten Produkten
Bindungsängste? Kein Problem, mit Klickpedalen gehen Sie keinen Bund fürs Leben ein. Ganz im Gegenteil. Die Trennung von Schuh und Pedal sollte Ihnen jederzeit leicht vom Fuß gehen – beim gewollten, aber ebenso beim ungewollten Abstieg vom Rad.
Neben zuverlässiger Ausklickmechanik kennzeichnen noch zahlreiche andere Kriterien ein gutes Pedal. Etwa ergonomisches Einklicken oder hohe Standsicherheit. Hersteller bieten mittlerweile zahlreiche Pedale mit unterschiedlichsten Systemlösungen an. Um den Überblick zu bewahren und die Kaufentscheidung zu erleichtern, hat MB 15 Pedale unter die Lupe genommen. Die Palette reicht von normalen Klickis über Plattformpedale mit Klickfunktion bis hin zu Einsteigermodellen mit einseitigem Klickmechanismus. Zwischen 40 und 140 Euro ist für jeden Geldbeutel das Richtige dabei.
Neuheiten gegen Klassiker
Neueinsteiger Look sorgte mit seiner Quartz-Serie schon im Vorfeld für Spannung. Extrem niedriges Gewicht und Haltebügel, die gleichzeitig als Auslösefedern dienen, lauten die heißen Eckdaten. Time geht mit leicht überarbeiteten Modellen ins Rennen. Klassiker wie die edlen Eggbeater von Crank Brothers oder die preiswerten Ritchey-Modelle erweitern das Testfeld. Im Einsteigerbereich mischt Rose mit dem Xtreme Pro Duo Plus mit. Einer fehlt? Genau, ohne den „Big Player“ Shimano wäre das Testfeld nicht komplett.
Mittels aufwendiger Tests wurden die teils feinen Unterschiede zwischen den Modellen herausgefiltert. Dieses Jahr hat MB seine Testkriterien erweitert und optimiert. Mit Unterstützung der Lagerspezialisten von Acros wurden die Lagerungen analysiert und bewertet. Die gute Nachricht. Kein Pedal zeigte in diesem Punkt ernsthafte Schwächen.
Auch die Bauhöhe eines Pedals fließt nun in die Wertung ein. Denn: Je näher die Schuhsohle an der Pedalachse sitzt, umso effizienter gelingt die Kraftübertragung.
In den sicherheitsrelevanten Punkten Ein- und Ausklicken glänzt Shimano mit exakt definiert rastendem Bindungsmechanismus. Wer mit Time-, Crank-Brothers- oder Look-Pedalen unterwegs ist, muss sich an das undefinierte Ausklicken gewöhnen. In Sachen Standsicherheit bilden die Plattformpedale die Speerspitze im Testfeld und eignen sich deshalb optimal für den schwierigen Geländeeinsatz. Aber auch die neuen Look-Pedale verhindern ein kippeliges Gefühl durch breite Standflächen und höhenverstellbare Cleats. Lediglich Crankbrothers bietet ebenfalls die Möglichkeit, seine Cleats durch mitgelieferte Distanzplatten zu justieren. Die restlichen Modelle verlangen eine passende Schuhsohlendicke, sonst kippt der Fuß zur Seite. Tipp: im Bikeshop ausprobieren.
Fazit
Niedriger Preis, niedrige Bauhöhe, so das überzeugende Motto des Ritchey Pro V4. Den Testsieg sahnt das „überragend“ abschneidende XTR-Pedal von Shimano ab. Leichtbau repräsentieren das Quartz Carbon und das Eggbeater SL, die die Race-Fraktion zufriedenstellen. Biker, die sich bergab ausgeklickt sicherer fühlen, haben die Wahl zwischen dem sehr leichten Xtreme und der MB-Empfehlung, dem zuverlässigen 324er von Shimano. Bei den Plattformpedalen sackt das standsichere Time Z Control den Kauftipp ein.
Noch mehr Parts im Test
18 Sättel im Labor- und Praxistest Von Cross-Country bis Enduro: Elf Laufräder im Test Test: 23 Scheibenbremsen im Vergleich
Crank Brothers
Crank Brothers Eggbeater C
Look
Look Quartz
Ritchey
Ritchey Comp V4
Shimano
Shimano PD-M 770 (XT)
Time
Time Roc Atac
Crank Brothers
Crank Brothers Eggbeater SL
Ritchey
Ritchey Pro V4
Shimano
Shimano PD-M 970 (XTR)
Crank Brothers
Crank Brothers Acid 1
Shimano
Shimano PD-M 545
Time
Time Z Control
Xtreme
Xtreme Pro Duo Plus
Shimano
Shimano PD-M 324
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