Radbeleuchtung: 7 Helm-Lampen für Mountainbiker im Labor- und Praxistest (2014)

Test: 7 Bike-Lampen

Test Bikelampen
Foto: Benjamin Hahn
Biken bei Nacht, das ist ein echtes Erlebnis. Doch worauf gilt es beim Lampenkauf zu achten? MountainBIKE hat sieben aktuelle Helmlampen in der Praxis sowie im Labor getestet.
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Biken bei Dunkelheit und mit LED-Lampe heißt, bekannte Wege und Trails neu entdecken. Die Kontraste von Längsrillen wirken verstärkt, Schrägrillen erscheinen hingegen im Leuchtkegel harmloser. Plötzlich tauchen Konturen auf, die man so noch nicht wahrgenommen hat.

Sprich: Eine Bike-Lampe ist nicht nur ein Gewinn für die Sicherheit, sondern sorgt auch für Abenteuer im sonst eher tristen Herbst- und Winteralltag.

Die Erfahrung zeigt: Für Mountainbiker, die bevorzugt auf Trails unterwegs sind, ist die Helmlampe die richtige Lösung. Denn diese „folgt“ immer der Blickrichtung. Aber: Mountainbiker, die am Straßenverkehr teilnehmen möchten, sollten sich zusätzlich eine StVZO-zugelassene Lampe zulegen.

Fotostrecke: 7 Bike-Lampen im Test bei MountainBIKE

14 Bilder
AIM Stella Aqua Foto: Benjamin Hahn
MountainBIKE AIM Stell Aqua Lichtkegel Foto: Benjamin Hahn
MountainBIKE Hope R4 LED mit Akku Foto: Benjamin Hahn

Im Test: sieben Helmlampen ohne StVZO-Zulassung

Im Testfeld mit dabei sind der deutsche Helmlampenspezialist Lupine mit der neuen Neo 2 sowie die britische Marke Hope, die das Power-Flutlicht R4 LED ins Rennen schickt.

Bike-Elektronik-Spezialist Sigma ist mit der Power LED Evo Pro X im Test vertreten, My Tiny Sun, ebenfalls ein deutscher Hersteller, schickt sein neuestes Modell Volkslicht in den Test.

Die Fernost-Marken Naturalshine, Magicshine sowie AIM halten mit „preisgünstigen“ Lichtern dagegen. Preislich liegen die Lampen zwischen 140 Euro (Naturalshine Half Egg NG 1) und 255 Euro für die Hope R4 LED.

Worin liegen Unterschiede, auf was kommt es bei den Lampen an?

MountainBIKE testete die Bike-Lampen in Zusammenarbeit mit der Hochschule Heilbronn. Dank der aufwendigen Messung konnte MountainBIKE reale Lumenwerte der Lichtkegel ermitteln sowie den vertikalen und den horizontalen Halbwertswinkel.

Beides verrät, wie die Helligkeit in den Randbereichen ausfällt. Ein großer Winkel steht somit für eine gleichmäßige Ausleuchtung. Alle Ergebnisse finden Sie in den Testberichten zu den jeweiligen Produkten.

Erfreulich, dass starke Helmlampen schon unter 200 Euro zu haben sind. Dennoch geht der Testsieg an die in Sachen Ausleuchtung, Akkulaufzeit und Verarbeitung überragende Hope R4 LED – die teuerste Lampe im Vergleich. Den Kauftipp holt sich die besonders leichte Lupine Neo 2. Sie ist gleichzeitig die einzige Lampe im Test, bei der sich die Akku-Montage am Helm empfiehlt.



18.12.2014
Autor: Chris Pauls
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe 12/2014