Versender-Hardtails: Fünf Bikes um 1000 Euro im Test

Stichprobe

Fünf beliebte Versender-Bikes im Test: Welches trumpft mit bester Ausstattung, welches mit Top-Performance? Und welches sticht die Mitbewerber aus?
Zu den getesteten Produkten

Fotostrecke: Fünf Versender-Hardtails um 1000 Euro im Test

5 Bilder
Canyon Grand Canyon AL 6.0 Foto: Benjamin Hahn
Poison Zyankali Team Foto: Benjamin Hahn
Radon ZR Team 7.0 Foto: Benjamin Hahn

MountainBIKE-Umfrage: Würden Sie sich ein Bike beim Versender kaufen? Oder bevorzugen Sie den Händler Ihres Vertrauens? Jetzt abstimmen!

„Wie viel kostet euer meistverkauftes Hardtail?“ Wenn die Antwort auf diese Frage bei vier von fünf Anbietern „999 Euro“ lautet, ist schnell klar, wo das Preislimit für das Testfeld der Bestseller-Hardtails liegen muss. Rund 1000 Euro gelten landläufig als vernünftige Untergrenze beim Mountainbike-Kauf: Für diesen Betrag gibt es Räder, die auch ernsthafte Geländeambitionen über einen längeren Zeitraum mitmachen.

Kommt das Bike nicht vom Händler um die Ecke, sondern direkt vom Hersteller – die Zauberformel lautet „Direktversand“ –, gibt‘s für 1000 Euro schon echtes Top-Material: Die getesteten Hardtails sind deshalb alles andere als simple Einsteiger-Lösungen, sie garantieren auch gestandenen Bikern langfristig eine Menge Fahrspaß und Zufriedenheit.

Kartonweise Niedrigpreise

Die Versender Canyon und Rose (Red Bull) erfreuen seit Jahren nicht nur mit top Preis-Leistungs-Verhältnis, sondern auch mit aufwendig entwickelten Rahmen. H & S Bike-Discount setzt mit seinen Radon-Bikes ebenfalls immer stärkere, eigene Akzente. Poison punktet mit seinem ausgefeilten Baukastensystem, die Bikes des in den letzten Jahren stark gewachsenen Versenders Fahrrad.de (Serious) locken mit vielen Edelparts.

Das Rezept für ein bekömmliches 999-Euro-Menü scheint einfach: Man nehme einen soliden Alurahmen, die bewährte Federgabel Rock Shox Reba SL und garniere das Ganze mit mehr oder weniger sorgfältig abgestimmten Anbauteilen. Doch der Handlungsspielraum für Entwickler und Produktmanager ist bei preis­aggressiven 1000-Euro-Bikes begrenzt. Dass es dennoch allen Anbietern gelingt, äußerst wertige Bikes auf die Räder zu stellen, ist umso erfreulicher.


Die Bikes im Test:

13.04.2010
Autor: Alexander Walz
© MountainBIKE
Ausgabe 04/2010