Mountainbikes im Test: 18 Race-Hardtails der Oberklasse

Steifigkeiten, Gewichte und Komfortwerte der Test-Bikes im Überblick

Die Messwerte der EFBE/MountainBIKE-Prüfstände in den Tabellen weiter unten auf dieser Seite zeigen, welche Hardtails die besten Steifigkeitswerte bieten – wichtig für schwere Fahrer, aber auch für knackige Antritte und exakte Spurwechsel. Die Gewichts-Tabelle verrät, welches Race-Hardtail im Gewichts-Ranking glänzt und wo versteckte Dickmacher lauern. Außerdem gibt's die Komfortwerte von allen getesteten Bikes.
Zu den getesteten Produkten

Lenkkopfsteifigkeit

Eine hohe Lenkkopfsteifigkeit wirkt sich positiv auf die Präzision des Handlings und die Spurtreue aus. Werte über 100 Nm/° sind top, unter 60 Nm/° kritisch. Im Vergleich fällt das Lapierre etwas ab, was in der Praxis aber nicht auffiel.

Tretlagersteifigkeit

Je steifer das Tretlager, desto direkter der Kraftfluss in diesem Bereich – das Bike verwindet sich bei Antritten weniger. Nur das Lapierre verfehlt den grünen Bereich oberhalb von 100 N/mm. Top: Bergamont, Rocky, Giant, Scott, Storck.

In den folgenden beiden Tabellen zeigen wir die Lenkkopf- und Tretlagersteifigkeiten aller 18 getesteten Race-Hardtals:

Gewichte

Rahmen- und Gabelgewicht gibt MountainBIKE inkl. Steckachse und Remote-Hebel an – sofern vorhanden. Das Laufradgewicht umfasst den eigentlichen Laufradsatz sowie Reifen, Schlauch, Discs inkl. Schrauben sowie ggf. Schnellspanner und Felgenband.

Komfort

Ein 80-kg-Prüfgewicht belastet Rahmen und Sattelstütze. Die Auslenkung in X- und Y-Achse wird in mm erfasst und ergibt nach dem Satz des Pythagoras den angegebenen Wert: je höher, umso besser der theoretische Sitzkomfort.

17.12.2013
Autor: André Schmidt
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe 12/2013