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Welches Enduro macht das Rennen?
Sie gelten als die Draufgänger unter den Tourern und rühmen sich mit oscarverdächtiger Abfahrperformance. Film ab für neun Enduro-Mountainbikes.
- 1
- 2Breitbandiges Testfeld
- 3Parts bestimmen das Einsatzgebiet
- 4Die Fahreigenschaften der neun Testbikes
- 5Die Parts im Detail
- 6So testet MB die Enduros
- 7Die Top 3 in verschiedenen Kategorien
- 8Fazit: Gleich mehrere Sieger
Was verbindet die Begriffe Spaß, Naturerlebnis, Schweiß und Adrenalin? Antwort: Es sind die Zutaten für ein waschechtes Trailabenteuer, die Grundbedürfnisse jedes Enduropiloten und die kurze, aber prägnante Definition dieser Kategorie.
Mit satten Federwegen an Front und Hinterbau bieten moderne Enduros genügend Reserven für richtig anspruchsvolle, verblockte Trails, schaffen aber Anstiege noch problemlos aus eigener Kraft. Und bieten den optimalen Kompromiss für Biker, die sich zwischen den landschaftlichen Reizen einer alpinen Tour und dem nervenaufreibenden Trail-Spaß im Bikepark nicht entscheiden können.
Die Definition für Enduros kennt jedoch keine scharfen Grenzen, die bevorzugten Einsatzgebiete der Modelle weichen zum Teil deutlich voneinander ab. Die Bandbreite reicht von „All Mountain Plus“ bis „Freeride Light“.
Von wendigen, uphillfreudigen Bikes mit einer Extraportion Federweg für knackige Abfahrten bis hin zu laufruhigen, drophungrigen Downhill-Geschossen, die sich dank ausgeklügelter Geometrie und durchdachter Ausstattung noch ein Mindestmaß an Klettertalent für Anstiege bewahren. Diese doch erhebliche Spreizung innerhalb der Kategorie verlangt vor dem Kauf eine klare Abwägung der Prioritäten.
Damit Sie in der vielfältigen Enduro-Welt nicht den Faden verlieren, hat MB zum Test geladen. Neun Enduros – sechs Händler- und drei Versenderbikes – mit einer Preisspanne von 2824 bis 4000 Euro stellten sich den vielfältigen Testkriterien. Die Obergrenze legte MB bewusst auf 4000 Euro, um die zum Großteil hochwertigen und teuren Rahmen noch mit vernünftiger Ausstattung an den Start gehen zu lassen.
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13.07.2010
© MountainBIKE Ausgabe 05/2010
Autor: Rainer Sebal
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