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Neun All-Mountain-MTB um 2.200 Euro im Test
Im MountainBIKE-Test: Neun All-Mountain-Bikes
All-Mountain-Bikes sind die Chamäleons unter den Bikes, adaptieren ihren Charakter auf unterschiedlichstes Gelände. Bleibt die Frage: Trifft diese Vielseitigkeit auch auf günstigere Modelle zu? MountainBIKE hat neun All-Mountains um 2.200 Euro getestet. Zu den getesteten Produkten
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Alles im Leben hat Grenzen! Ein 8-Kilo-Racebike, mit dem sich wildeste Drops springen lassen? Technisch nicht machbar.
Ein 20-Kilo-Downhiller, mit dem man beim Marathon aufs Podest fährt? Nicht im menschlichen Ermessen. Und doch existieren mit den All-Mountains Bikes, die die Grenzen der Bike-Kategorien zugleich nach oben und unten verschoben haben.
Dass diese Allmacht ihren Preis hat, das haben verschiedene zurückliegende Tests gezeigt. 2011 sind wirklich probate Mittelklasse-All-Mountains gegenüber dem Vorjahr sogar noch teurer geworden, 3000 Euro lautet die Ansage.
All-Mountain-Spaß bei bezahlbaren Preisen?
Zu viel für manchen Geldbeutel. Und genau der Grund, warum MB in diesem Test deutlich günstigeren All-Mountains von 2100 bis 2400 Euro auf die Stollen fühlt – immerhin 30 Prozent weniger. Um die enorme Vielseitigkeit der All-Mountain-Bikes zu gewährleisten, sind technische Voraussetzungen zu erfüllen: üppige Federwege von 140 bis 150 mm an Front und Heck, niveauregulierbare Gabeln, Luft-Fahrwerke sowie eine Geometrie mit einem guten Kompromiss aus Abfahrtstauglichkeit und effektiver Pedalierbarkeit.
Die spannende Frage lautet deshalb: Werden die günstigeren AM-Vertreter dem „All-in-one“-Anspruch wirklich gerecht? Noch billigere All-Mountains um 2000 Euro scheitern daran. Nach MB-Erfahrungen kämpfen sie mit Unbilden wie schweren Federgabeln und/oder mäßigem Fahrwerk, nicht zuletzt mit einem Gewicht von über 14 Kilo, die Vielseitigkeit ist somit dahin.
Die Herausforderung an die Hersteller ist somit klar, sprich Preis, Gewicht und Funktion in Einklang zu bringen. Leichte Nobelparts sind mit Rücksicht auf den Preis nicht möglich. Der Rotstift setzt deshalb zuerst beim Rahmen-Werkstoff an – alle neun Bikes verfügen über ein bewährtes Alu-Fundament – leichtes, exklusives Carbon kommt nicht zum Einsatz.
Die Hinterbau-Kinematiken indes entsprechen an allen Bikes den Top-Modellen der Hersteller. Erfreulich: Die Räder federn durchgängig mit leichten, funktionellen Luft-Gabeln und -Federbeinen. Auf die Fox- und Rock-Shox-Spitzenmodelle mit allerlei Justage-Optionen müssen Biker freilich verzichten. Auch die für die AM-Kategorie eigentlich typischen, absenkbaren Vario-Gabeln zur Potenzierung der Kletterfähigkeiten sind nicht Standard – nur Cube, Fatmodul, Bergamont und Haibike leisten sich die teure Technologie.
Den Antriebsstandard setzt die bewährte Shimano SLX. Ausschläge nach unten verzeichnete MB etwa bei schwereren Günstig-Kurbeln, nach oben bei wertigeren X9-und XT-Parts von Sram respektive Shimano. Gut zu wissen: Funktionell nicht selten ebenbürtig, unterscheiden sich günstigere Parts wie eine nicht hohlgeschmiedete Kurbel nur im Gewicht.
Bergamont
Bergamont Threesome 7.1
Bulls
Bulls Wild Mojo 2
Cube
Cube Stereo Pro
Fatmodul
Fatmodul Ant EC 02 Race
Fuji
Fuji Reveal 2.0
Giant
Giant Reign 1
Haibike
Haibike Q FS RC
Merida
Merida One-Forty 1500-D
Stevens
Stevens Glide SX
In diesem Artikel
2011er Bikes im MountainBIKE-Test



