MountainBIKE-Test: Fünf 2013er All-Mountain-Bikes der Luxus-Klasse

Fünf Luxus-All-Mountains im MountainBIKE-Test


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Test All-Mountain-Bikes
Foto: Ralph Klohs

 

In MountainBIKE 1112: 5 Luxus-Mountainbikes im Test
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In MountainBIKE 1112: 5 Luxus-Mountainbikes im Test
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In MountainBIKE 1112: 5 Luxus-Mountainbikes im Test
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Egal ob 29, 27,5 oder 26 Zoll: MountainBIKE ging auf die Suche nach dem besten All-Mountain-Konzept der Saison 2013 und landete bei den teuersten Serien-Bikes der Welt. Ob sich so viel Luxus auszahlt, das klärt dieser Vergleichs-Test.
Vergleichbare Produkte im Test

Auf der Suche nach dem besten All-Mountain-MTB der Welt stieß MountainBIKE auf fünf sündhaft teure Serien-Bikes der Saison 2013. Die Suche sollte sich nicht auf eine Laufradgröße beschränken oder auf nur einen Federweg, sondern frei von allen Zwängen sein. Was einzig zählte: das beste Allround-Konzept.

Das Ergebnis: Derzeit ist alles möglich, das beweisen die fünf Luxus-Mountainbikes mit Federwegen von 130 mm bis 160 mm in allen aktuellen Laufradgrößen. Mehr noch: Diese Bikes setzen die Benchmark, sie versprühen Formel-eins-Charme und lösen unwillkürlich Haben-will-Reflexe aus. Die bei den meisten Bikern nach dem Blick in die Preisliste aber von Schluckreflexen abgelöst werden dürften. Zum Glück bieten die Hersteller die MTBs auch in günstigeren Varianten an.

Preisunabhängig interessiert vor allem die Frage: Welches Konzept steckt hinter den Bikes? Cube und Scott rüsteten ihre langhubigen All-Mountain-Flaggschiffe Stereo und Genius vorne wie hinten auf 27,5 Zoll um. Das Stereo kommt zudem mit Ultraleicht-Aufbau und wiegt knapp über 10 Kilo.

Scott setzt wie Cannondale auf einen variablen Hinterbau, der über einen Lenkerhebel angesteuert werden kann. Als einziger Hersteller im Test bleibt das Jekyll von Cannondale der Laufradgröße 26 Zoll treu. Das 301 von Liteville kommt mit klassischem Viergelenk-Hinterbau, überrascht aber mit einer neuen Laufradkombination: 26-Zoll-Hinterrad gepaart mit 27,5"-Vorderrad. Auch Specialized geht eigene Wege und versieht das Stumpjumper S-Works mit „Brain“-Hinterbau und 29"-Laufrädern.

Nach der mehrwöchigen Testprozedur in Labor und Praxis gebührt Cube, Liteville und Specialized das Urteil „überragend“. Die Dreambikes von Cannondale und Scott verpassen die Traumnote innerhalb dieses absoluten Highend-Testfeldes nur hauchdünn. Und das beste All-Mountain-Konzept? Das bietet nach Meinung der MountainBIKE-Tester das geniale Stumpjumper 29. Also doch: Bigger is better !?!


Die Mountainbikes im Test:

30.11.2012
Autor: Chris Pauls
© MountainBIKE
Ausgabe 11/2012