Fahrberichte: Acht schnelle Twentyniner-Hardtails

Acht 29er-Hardtails im MountainBIKE-Einzeltest


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29er-Bikes Einzeltest
Foto: Stefan Eigner
Der europäische 29er-Markt gibt Vollgas. Ganz vorne mit dabei: schnelle Hardtails. MountainBIKE hat acht neue 2012er-Modelle getestet.

Nein, es war nicht so, dass die Vorteile der in den USA so populären 29er-Bikes in Eu­ropa keiner gekannt hatte ... Doch erst für die 2012er Saison hat sich – das kritische Deutschland im Speziellen – die Alte Welt zu einem möglichen Absatzmarkt für Twentyniner-MTB entwickelt.

Mehr noch: Europäische Bike-Firmen steigen jetzt entschlossen in dieses wachsende Bike-Segment ein. Zu Recht, bieten doch die Bikes durch die großen Laufräder in steilen Anstiegen merklich mehr Traktion, rollen deutlich leichter und schneller über Hindernisse und große Schlaglöcher als die bekannte 26“-MTBs.

Eigenschaften, die Fahrspaß und -sicherheit beim Fahrer steigern – und das vom Einsteiger bis hin zum Profi. Ersteren fällt zudem das Meistern technischer Passagen einfacher – ein schöner Lerneffekt.

Große Bikes zum fairen Preis

Die Euro-Anbieter konzentrieren sich derzeit meist noch auf 29er-Hardtails, konzipiert für den Touren- und Marathon­einsatz. So auch das achtköpfige, ganz unterschiedliche MountainBIKE-Testfeld, das zudem demonstriert: 29er-Hardtails müssen kein Vermögen kosten!

Und so reicht die Range vom preisattraktiven Radon ZR Race 29 7.0 mit Aluminium-Chassis für 1.299 Euro über das Backfire Carbon 29 Ltd. für 2.199 Euro von Centurion bis hin zum exklusiven, 4.999 Euro schweren Titan-Bike Punch vom deutschen Vertriebspartner von Seven-Bikes. Was die Bikes im Einzelnen auszeichnet, das klärt MountainBIKE auf den folgenden Seiten.

© MountainBIKE
Ausgabe 11/2011