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Acht Anti-Stress-Bikes im Test
Sorgenfrei
Eine epische Tour, ein Alpencross – nichts birgt mehr Freiheit, als mehrere Tage mit dem Bike unterwegs zu sein. Dieser MB-Test verrät, mit welchen Anti-Stress-Bikes die Sorgen zu Hause bleiben. Zu den getesteten Produkten
Majestätisch stemmt sich der Gipfel in den weiß-blauen Himmel, sanft schwingen sich die Bergwiesen an den Hängen gen Tal, glucksend begleitet der Gebirgsbach die schweißtreibende Auffahrt bis zum finalen Gipfelglück – "touren" in der überwältigenden Natur der Berge ist reines Endorphin, ist ein Stück Freiheit auf zwei Stollenreifen!
Umso frustrierender, wenn ein Defekt, ein springendes Schaltwerk oder eine knarzende Kette, den radelnden Naturfreund jäh zurück in den Alltag beamt. Zerreißende Nerven und Wutanfall inklusive. Kurzum: Stress! Kein Wunder, dass MountainBIKE seit Jahren die Gattung der Sorglos- oder Anti-Stress-Bikes protegiert, schließlich ist die Kategorie Tour die beliebteste Bike-Klasse der MB-Leser. Aus gutem Grund: Gerade abseits der Zivilisation darf der Erholungswert nicht verpuffen wie die Luft aus einem platt gefahrenen Reifen.
Aber was stresst den Biker denn wirklich "auf Tour"? Bei einer MB-Umfrage auf www.mountainbike-magazin.de gaben je ein Drittel der Teilnehmer vor allem nervende Geräusche wie schleifende Bremsen oder knackende Lager sowie eine "spinnende Schaltung" (springende Gänge, verschmodderte Züge, ausgeleiertes Schaltwerk) als Störenfriede an. Ganz klar: Wartungsarmut, Langlebigkeit und geringe Defektanfälligkeit stehen im Lastenheft eines Anti-Stress-Tourers an erster Stelle. Als profundes Beispiel für "sorglos im Sattel" gilt seit Jahren die Rohloff Speedhub – eine Getriebeschaltung, die durch ihre Kapselung resistent gegen Schlammpackungen ist. Ein weiterer, fast wartungsfreier Sorglos-Klassiker: die hydraulische Felgenbremse HS 33 von Magura.
Aber für die MountainBIKE-Crew geht der Begriff Anti-Stress weiter. Variabilität ist das Stichwort: überall komfortabel hochtreten, überall sicher runterfahren(!) – auch das ist Bike-Spaß ohne Stress.
Darum bestreiten neben den per se wartungsärmeren Hardtails wie etwa von den Sorglospionieren Idworx und KTM auch Fullys diesen MB-Test. Selbst wenn das Testfeld dadurch so bunt ausschaut wie eine sommerliche Blumenwiese, alle Kandidaten verfolgen dieselbe Philosophie: Biken so angenehm wie möglich zu gestalten. Ob dies in der rauen Realität funktioniert, mussten vier Hardtails und vier Fullys nicht nur im MB-Labor beweisen, sondern insbesondere auf einer dreitägigen Alpenexkursion der MountainBIKE-Redaktion im Wettersteingebirge hoch über Garmisch-Partenkirchen.
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