18 Touren-Bikes im Test - inklusive 6 Lady-Modelle
Im Test: 18 Tourenfullys um 2.000 Euro
Gutes Rad muss teuer sein? Nicht unbedingt! Diese 18 Touren-MTB beweisen mit starkem Vortrieb und hohem Komfort das Gegenteil! Zu den getesteten Produkten
Mehr zum Thema In MountainBIKE 05/12: 12 Tourenfullys im Test - schon jetzt: Testfeld und Steifigkeitswerte Im MountainBIKE-Test: 15 Tourenfullys von 3.000 bis 3.300 Euro Bestseller-MTB im Test-Duell: Cube AMS vs. Ghost AMR Unterwegs mit Stromberg, Schley und dem E1 von Rotwild
Die aktuelle Tourenfully-Generation weiß zu überzeugen - und das bereits zu erschwinglichen Preisen.
Das beweist dieser Test mit zwölf Unisex-Bikes von 1.899 bis 2.099 Euro und mit sechs noch günstigeren (1.799 bis 1.999 Euro) speziellen Lady-Bikes.
Darunter viele Bestseller der Hersteller wie das Cube AMS oder das Scott Contessa Spark.
Preisattraktive Leichtgewichte
Im Schnitt wiegt ein Tourer der 2000-Euro-Klasse nur 12,5 Kilo – das sind locker zwei Kilo weniger als ein gleich teures All-Mountain. Auch das unterstreicht die höhere Langstrecken-Kompetenz der (nomen est omen ...) Tourenfullys. Oder andersrum: Vergleichbar leichte AM-Fullys kosten rund 1000 Euro mehr!
Neben ihren attraktiven Preisen wuchern die 120-mm-Fullys mit drei Pfunden: Effizienz, Komfort und Sorglosigkeit. Zusammen mit geringem Gesamtgewicht bürgen das Fahrwerk und speziell die Geometrie für effizientes Vorankommen und ausgeprägten Kletterwillen.
Nahezu alle Tourenfullys sind dabei einen Tick mehr auf Uphill denn Downhill getrimmt: Steile Sitzwinkel von mindestens 73,5° (siehe rechts) rücken den Biker/die Bikerin leicht nach vorne, ergonomisch sinnvoll über das Tretlager. Die Sitzposition fällt mit langen Oberrohren, aber kurzen Vorbauten zumeist dezent sportlich aus, ohne Streckbank-Feeling oder übertriebene Sattelüberhöhung à la Racebike.
Das alles garantiert nicht nur schmerzfreies Biken auf langer Strecke, sondern vor allem Simplizität. Durch die im Vergleich zu einem All-Mountain etwa drei Zentimeter tiefere Front und die zentrale Gewichtsverteilung sind höhenverstellbare Vario-Gabeln überflüssig, selbst Anstiege mit mehr als 20 Prozent gelingen ohne steigendes, nach Luft schnappendes Vorderrad.
Und wer nur einmal eine knifflige Traumabfahrt mit versehentlich abgesenkter Gabel runtergeeiert ist, weiß die Vorzüge des Verzichts zu schätzen – „keep it simple“ lautet nun das Motto!
Alle Bikes im Test erfüllen die Anforderungen an die Geometrie zumindest im Uphill sehr gut. Besonders sportlich, für Komfort-orientierte Tourer schon einen Tick zu gestreckt, sitzt der Pedaleur auf den allerdings teils mit ausgeprägten Marathon-Genen versehenen Bikes von
Carver, Mondraker und Stevens.
Auch das ursprünglich als Racebike konzipierte Scott Contessa Spark zwingt frau durch die sehr tiefe Front zu einer durchaus knackigen Sattelüberhöhung.
Bergamont
Bergamont Contrail 7.1
Canyon
Canyon Nerve XC 8.0
Carver
Carver Transalpin 120
Drössiger
Drössiger MTA 1.3
Drössiger
Ghost AMR 5700
Lapierre
Lapierre X-Control 310
Mondraker
Mondraker Factor
Radon
Radon Stage 7.0 SL
Steppenwolf
Steppenwolf Taiga FS 120 Pro
Stevens
Stevens Fluent SX
In diesem Artikel
2011er Bikes im MountainBIKE-Test



