Welches Bike liegt im Gewichts-Ranking ganz vorne, welches bei den Testnoten? Jetzt mit neuen 2012er-Modellen. mehr ...
18 All-Mountain-Fullys im Megatest
Die Spaß-Gesellen
Effizient und komfortabel auf der Tour, voller Fahrspaß bergab – All-Mountain-Fullys sind die Könige der Berge. Zu den getesteten Produkten
Spaß. Dieses kindliche Gefühl vom Glück, wenn du verschmilzt mit deinem Rad. Wenn die Kurbel wie von alleine rotiert, wenn die Natur zu deinem Spielplatz wird. Fahrspaß, der förmlich durch die Lüfte wabert, der dich über Wurzelteppiche schweben, über Steinstufen fliegen, durch Wegwannen surfen lässt. Dieser rauschhafte Zustand, in dem selbst steilste Stiche zu einem Genuss werden, in dem jeder erstrampelte Meter nur eines macht: Freude. Spaß, den sich vor allem eine Bike-Kategorie dick auf den Rahmen gepinselt hat: All-Mountain.
Seit gut drei Jahren kursiert dieser Begriff wie das sprichwörtliche Allheilmittel durch die Bike-Szene. Egal ob Schuh oder Socken – kaum ein Teil der Zweiradindustrie mag ohne den Umsatz versprechenden Zusatz „AM“ auskommen. Doch was ist ein All-Mountain-Fully wirklich? Kurzum: ein Bike, das „alles“ beherrscht.
Ein Bergrad, das viel Vortrieb generiert, das kernig klettert, das verspielt über Traumtrails zirkuliert, das weder im wurzelgespickten Mittelgebirge noch im garstigen Gardaseegestein seine (Lauf-)Ruhe verliert. MB-Testfahrer und Fahrtechnik-Experte Manfred Stromberg: „Egal was der Bike-Tag für dich bereithält, mit einem All-Mountain ist immer das richtige Fully dabei!“
Ist es also der so oft zitierte Alleskönner, den die Hersteller auf die Stollen stellen? Nicht ganz, dieser Begriff greift zu kurz! Schließlich kann man auch mit einem 15-Kilo-Enduro ein Marathonrennen bestreiten oder auf einem Hardtail durch den Bikepark hoppeln. Auf der Strecke bleibt da aber besagter Fahrspaß. Nicht den Alleskönner, vielmehr den „Alles-Gut-Könner“ sucht MB! Immer mit der Prämisse maximaler Fahrfreude in jeder Situation. Mit Vollgas bergauf, mit Voll-Spaß bergab!
Ein Spagat, der den Hirnzellen der Bike-Ingenieure höchste Beweglichkeit abverlangt. Denn eine auf 140 mm Federweg ausgelegte Kinematik, die sensibel anspricht und satte Reserven bietet, büßt in puncto Effizienz automatisch ein. Umgekehrt wandelt ein straffes Sportfahrwerk die Piloten-Power perfekt in Vortrieb um, vermittelt im technischen Terrain aber weniger Komfort und Sicherheit. Ähnliches gilt für die Geometrie: Ein flacher Lenkwinkel und eine kompakte Sitzposition malen im Downhill ein fettes Grinsen ins Biker-Gesicht – das bergauf zu einer Grimasse verkrampft, wenn sich Fully wie Fahrer mit dem Elan eines Ozeandampfers den Berg raufquälen.
Noch mehr aktuelle Bikes im Test
Elf Touren-Fullys im Vergleich Fünf Versender-Hardtails um 1000 Euro im Test Zwölf Enduro-Fullys im Test Zwölf All-Mountain-Fullys im Test
Bergamont
Bergamont Threesome 7.8
Cannondale
Cannondale Prophet 1
Canyon
Canyon Nerve AM 8.0
Cheetah
Cheetah Joat
Cube
Cube Stereo K18
Focus
Focus Thunder Expert
Ghost
Ghost AMR Plus 7500
Kona
Kona Dawg Deluxe
Lapierre
Lapierre Zesty 314
Merida
Merida AM 3000
Red Bull
Red Bull Werks ES-800
Simplon
Simplon Lexx X9
Specialized
Specialized Pitch Pro
Stevens
Stevens Glide ES
Tomac
Tomac Snyper 140/2
Votec
Votec V.XM 1.2



