Welches Bike liegt im Gewichts-Ranking ganz vorne, welches bei den Testnoten? Jetzt mit neuen 2012er-Modellen. mehr ...
16 Touren-Fullys bis 2.000 Euro im Test
Keep it simple
Sie haben genug von Setup-Stress und Einstellorgien? Diese 120-mm-Fullys stehen für sorgenfreien Tourengenuss. Und das auch noch zum Kampfpreis! Zu den getesteten Produkten
Mehr zum Thema Bestseller-MTB im Test-Duell: Cube AMS vs. Ghost AMR 18 Tourenfullys im Test - inklusive 6 Lady-Modelle Unterwegs mit Stromberg, Schley und dem E1 von Rotwild Lapierre 2012: das neue X-Flow – Spicy und Zesty aufgefrischt
Der Anforderungskatalog dieses Tests ist klar umrissen: 120 mm nicht verstellbarer Federweg an Front und Heck, antriebsneutrale wie komfortable Kinematik, ausgewogenes Handling, durchdachte Parts, zwischen 12 und 13 Kilo Gesamtgewicht.
Und das zu einem Preis, bei dem auch das angespannte Portemonnaie freudvoll hüpft: Mehr als 2000 Euro durften die 16 Testbikes nicht kosten! Und darunter sind reizvolle Neulinge wie BMC Trailfox, KTM Lycan oder Rose Jabba Wood, generalüberholte Platzhirsche wie Canyon Nerve XC oder Specialized FSR XC und lieb gewonnene Bekannte wie Ghost AMR, Giant Trance oder Scott Spark.
MB lässt in dieser knallhart kalkulierten Preisklasse Bikes vom Versender und aus dem Fachhandel gegeneinander antreten. Unfair? Auf den flüchtigen Blick ja, denn der Direktvertrieb spart die Händlermarge ein und gibt diese in Form einer besseren Ausstattung oder eines günstigeren Preises an den Kunden weiter.
Auf der anderen Seite punktet das Fachgeschäft mit Beratung und Service vor Ort. Ein durchaus geldwerter Vorteil! MB findet daher: Es obliegt dem mündigen Käufer, die gleich„wertige“ Summe von 2000 Euro, sorgfältig abgewägt, in den Vertriebsweg seiner Wahl zu investieren. Übrigens: Im Preis-Leistungs-Verhältnis schneiden viele Händler-Räder sogar besser als die Versender ab.
Tourenalltag im Schwarzwald
Alle 16 Bikes absolvierten die identische Testtortur: die Messungen im MB-Labor auf Prüfständen nach EFBe-Norm und den gut einwöchigen Praxistest. Letzterer fand auf einer Testrunde im nördlichen Schwarzwald statt – einem der beliebtesten Reviere der MB-Leser.
200 Höhenmetern, sanft auf Schotterpisten und steil auf Waldpfaden, standen anspruchsvolle Tiefenmeter gegenüber: mal im Flow drehend, mal eng um Spitzkehren. Mal ruppig über Steine und Stufen, mal über federnden Waldboden. Mal trocken, mal matschig. Eben der typische Tourenalltag im deutschen Mittelgebirge!
Vier erfahrene Tester trieben dabei jedes Bike einmal über die komplette Runde. Danach erfolgte erst getrennt, später gemeinsam die Praxis-Benotung in neun Bereichen wie Handling, Vortrieb oder Hinterbau-Performance. Zusammen mit den bewerteten Laborergebnissen und der Benotung der Ausstattung ergibt das über 600 Einzelnoten, aus denen ein komplexer Schlüssel den Testsieger und die jeweiligen Top-3-Bikes ermittelt.
Einen definitiven Aufschluss, welches Bike für Sie das beste ist, liefern aber nur die jeweiligen Testbriefe – denn die objektiven Unterschiede zwischen den Rädern sind oft marginal. Gleich 13 Bikes fuhren die Note „sehr gut“ und „überragend“ ein!
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Bergamont
Bergamont Contrail 7.9
Canyon
Canyon Nerve XC 8.0
Carver
Carver Drift 130
Ghost
Ghost AMR 5700
Giant
Giant Trance X3
Kona
Kona One20 Primo
Lapierre
Lapierre X-Control 310
Poison
Poison Arsen AM
Radon
Radon Stage 7.0
Scott
Scott Spark 40
Specialized
Specialized FSR XC Pro
Trek
Trek Fuel EX 7
Votec
Votec V.MR
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