Sattelstützen im Test

Testbericht: Rock Shox Reverb

Rock Shox Reverb
Foto: Benjamin Hahn
Stufenlose Absenkung, geringes Gewicht und eine clevere Hebelmontage machen die Reverb zur beliebtesten Vario-Stütze. Jedoch muss der Hydraulikhebel oft ent­lüf­tet werden, damit die Funk­­tion gewährleistet bleibt.
Zu den getesteten Produkten

Was uns gefällt

  • Dank hochwertigem Aufbau kein Buchsenspiel
  • Simple Hebelmontage, perfekt mit Avid/Sram

Was uns nicht gefällt

  • Hydraulisches System des Hebels zieht Luft
  • An kalten Tagen nur träges Ausfedern

Keine Stütze wird so oft verbaut wie die Reverb. Die große Verbreitung sorgt aber auch für bekannte Aussetzer. Das Hydrauliksystem des Hebels zieht häufig Luft, die Stütze fährt dann nur noch langsam oder gar nicht mehr aus.

Hier hilft nur der Griff zum (mitgelieferten) Entlüftungsset. Oder man schickt die Stütze zum kleinen Service ein, bei dem auch die Dichtungen getauscht werden. Rock Shox empfiehlt diesen ohnehin nach 100 Betriebsstunden, nach 200 Stunden sollte die Reverb komplett überholt werden.

Neben dem "Luftzug" störte im Dauertest an kalten Tagen das träge Ausfederverhalten. Positiv hingegen: Die hochwertig verarbeitete Reverb wies kein Spiel an Buchsen und Führung auf. Der schlanke Hebel lässt sich zudem mit Schalt-/Brems-Hebeln von Sram perfekt kombinieren – das räumt auf am Cockpit.

Technische Daten des Test: Rock Shox Reverb

Preis: 331 Euro
Gewicht: 556 g
Absenkung: 125 mm stufenlos
Durchmesser: 30,9 mm/31,6 mm
Versatz : 0 mm
Länge: 380 mm oder 420 mm
Funktionsweise: Einstellbare Luftfeder, stufenlose hydraulische Klemmung, hydraulische Fernbedienung

Fazit:

Stufenlose Absenkung, geringes Gewicht und eine clevere Hebelmontage machen die Reverb zur beliebtesten Vario-Stütze. Jedoch muss der Hydraulikhebel oft ent­lüf­tet werden, damit die Funk­­tion gewährleistet bleibt.

Rock Shox Reverb im Vergleichstest


Rock Shox Reverb im Vergleich mit anderen Produkten

08.01.2014
Autor: Chris Pauls
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /2014