Sattelstützen im Test

Testbericht: Kindshock Lev

Kindshock Lev
Foto: Benjamin Hahn
In allen gängigen Maßen und mit Zuganlenkung am Schaft erhältlich, dazu noch zuverlässig. Erst holte die Lev den Testsieg, jetzt überzeugt sie im Dauertest und ist somit eine sehr empfehlenswerte Vario-Stütze!
Zu den getesteten Produkten

Was uns gefällt

  • Zuverlässige Funktion, wies fast kein Spiel auf
  • Top Bedienbarkeit, vielseitige Montagemöglichkeit
  • Sehr geringer Wartungsaufwand

Was uns nicht gefällt

  • Fingerspitzengefühl zur Zugmontage nötig

Kindshock holte mit der Lev den Testsieg in MountainBIKE 11/2012, und seither liftet die Hydraulik-Stütze im Dauertest. Mit Erfolg? Nach wie vor federt die Lev zwar eher langsam ein und aus, werkelt aber immer noch so geschmeidig wie am ersten Tag.

Auch der Remote-Hebel der Kindshock glänzt mit perfekter Handhabe. Die Gleit- und Führungsbuchsen blieben zudem nahezu frei von Spiel – prima!

Praktisch: Die Position der am Schaft angebrachten Steuerung kann in 20°-Schritten gedreht werden. Weniger praktisch: Beim Zugwechsel muss der Draht in einer filigranen Alu-Kralle befestigt werden, die anschließend in die Mechanik eingehakt wird.

Dabei verbog eines der Ärmchen der Kralle, konnte aber mit viel Geschick wieder gerichtet werden. Service? Kindshock empfiehlt lediglich eine regelmäßige Wartung.

Technische Daten des Test: Kindshock Lev

Preis: 316 Euro
Gewicht: 573 g
Absenkung: 125 mm stufenlos
Durchmesser: 27,2 mm/30,9 mm/31,6 mm
Versatz : 0 mm
Länge: 385 mm
Funktionsweise: Einstellbare Luftfeder, stufenlose hydraulische Klemmung, mechanische Fernsteuerung

Fazit:

In allen gängigen Maßen und mit Zuganlenkung am Schaft erhältlich, dazu noch zuverlässig. Erst holte die Lev den Testsieg, jetzt überzeugt sie im Dauertest und ist somit eine sehr empfehlenswerte Vario-Stütze!

Kindshock Lev im Vergleichstest


Kindshock Lev im Vergleich mit anderen Produkten

08.01.2014
Autor: Chris Pauls
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /2014