Sattelstützen im Test

Testbericht: Forca SPS400

Vario-Sattelstütze Forca SPS400
Foto: Benjamin Hahn
Günstig kann auch gut sein – das beweist Forca. Zwar rastet die Mechanik nicht immer auf Anhieb ein, das stellt aber kein Sicherheitsrisiko dar. Die Wartung ist ein Kinderspiel, womit auch Folgekosten gering bleiben.
Zu den getesteten Produkten

Was uns gefällt

  • Simpler Aufbau, günstiger Preis, auch in 27,2 mm
  • Wenig Verschleiß, Wartung für jedermann möglich

Was uns nicht gefällt

  • Montage wegen penibler Zugspannung fummelig
  • Bolzen rastet nicht immer auf Anhieb ein

Simpler Aufbau und ein günstiger Preis zeichnen die Forca aus. Doch kann die SPS400 auf Dauer überzeugen? Die dreistufige Mechanik wird per Seilzug angesteuert und über einen Bolzen arretiert.

Bedienung und Funktion sind jedoch hakelig, da der Bolzen eine Weile braucht, bis er richtig einrastet. Zuverlässig zeigte sich hingegen im Dauertest die Rückstellmechanik mit Stahlfeder. Die Führungsbuchsen wiesen nach einem Jahr kaum Verschleiß auf, die Schleifspuren am Tauchrohr sind "nur" ein optischer Mangel.

Auch Schrauber mit wenig Erfahrung können die Stütze warten. Die simple Mechanik ist schnell geöffnet, sogar die Führungsbuchsen sind bei Forca einzeln erhältlich und schnell getauscht. Etwas komplizierter ist der Wechsel des Bowdenzugs: Die Zugspannung muss exakt stimmen, damit der Bolzen arretiert.

Technische Daten des Test: Forca SPS400

Preis: 119 Euro
Gewicht: 555 g
Absenkung: 110 mm und 55 mm
Durchmesser: 27,2 mm/31,6 mm
Versatz : 0 mm
Länge: 420 mm
Funktionsweise: Vorspannbare Stahlfeder, dreistufige mechanische Klemmung, mechanische Fernb.

Fazit:

Günstig kann auch gut sein – das beweist Forca. Zwar rastet die Mechanik nicht immer auf Anhieb ein, das stellt aber kein Sicherheitsrisiko dar. Die Wartung ist ein Kinderspiel, womit auch Folgekosten gering bleiben.

Forca SPS400 im Vergleichstest


Forca SPS400 im Vergleich mit anderen Produkten

08.01.2014
Autor: Chris Pauls
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /2014