Radträger im Test

Testbericht: Westfalia Bikelander

MOUNTAINBIKE Westfalia Bikelander
Foto: Achim Hartmann
Westfalia liefert mit dem Bikelander einen hochwertigen Fahrradträger, der fest auf der Kupplung sitzt. Die Montage ist zwar vielstufig, gelingt aber intuitiv. Ein Manko sind die zu kurzen Schienen für die Laufräder.
Zu den getesteten Produkten

Was uns gefällt

  • Intuitive Montage auf der Kupplung
  • Hochwertige Komponenten

Was uns nicht gefällt

  • Sehr kurze Schienen
  • Keine Fußraste zum Abklappen

MOUNTAINBIKE Logo Testurteil

Testurteil sehr gut

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Der Westfalia Bikelander überzeugte bei den Fahrversuchen und räumte bei Brems- und Ausweichmanövern die volle Punktzahl ab. Nur auf schlechten Straßen bewegt er sich stärker als der Thule Easyfold XT 2. Die Bikes aller Reifenformate saßen dabei immer sicher, obwohl die Schienen sehr kurz sind. Laufräder von Bikes mit mehr als 1150 mm Radstand hängen eher an den Schlitten als darauf zu stehen. Dafür gibt es beim Handling kaum Probleme.

 

MOUNTAINBIKE Westfalia Bikelander Schienen
Foto: Achim Hartmann Die Schienen des Westfalia Bikelander sind kurz. Lange Bikes stehen weit über.

Es braucht zwar viele Handgriffe, bis der Westfalia Bikelander sitzt, die gehen aber intuitiv von der Hand. Einfach abnehmbare Haltegriffe und verschiebbare Radschalen erleichtern die Anpassung der Haltepunkte auf die Bikegröße. Zum Abklappen muss ein komplizierter Mechanismus mit Sicherung und Riegel händisch bedient werden.

Technische Daten des Test: Westfalia Bikelander

Preis: 519 Euro
Gewicht: 17,6 kg
Packmaß: 58 x 22 x 69 cm
Abmessung offen: 125 x 67 x 68 cm
Maximale Zuladung: 60 kg (abhängig von der zulässigen Stützlast des Fahrzeugs)
Angaben Vmax: 130 km/h
Testurteil: Sehr gut (88 Punkte)

Westfalia Bikelander im Vergleichstest


Westfalia Bikelander im Vergleich mit anderen Produkten

13.09.2017
Autor: Benjamin Büchner
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /2017