Radträger im Test

Testbericht: Eufab Poker-F

MOUNTAINBIKE Eufab Poker-F
Foto: Achim Hartmann
Trotz des günstigen Preises ist der Eufab Poker-F keine Empfehlung wert. Die Konstruktion wirkt eher labil, die Schienen sind zu schmal für viele Mountainbike-Reifen. Zumal der Träger nicht sicher sitzt.
Zu den getesteten Produkten

Was uns gefällt

  • Sehr günstiger Träger

Was uns nicht gefällt

  • Schienen für viele Reifen zu schmal
  • Verschob sich beim Spurwechseltest
  • Fummelige Textilgurte

MOUNTAINBIKE Logo Testurteil

Testurteil befriedigend

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Obwohl die Länge der Schienen einen großen Anpassungsspielraum zeigt, ist der Eufab Poker-F nicht wirklich für moderne Mountainbikes gemacht. Auf den schmalen Schienen stehen schon 2,35" breite Reifen oben auf, Plusreifen tun es erst recht. Die Textilriemen an den Rädern müssen umständlich durch eine Klemme gefummelt werden und haben nicht genug Spannkraft.

 

MOUNTAINBIKE Eufab Poker-F Schiene
Foto: Arturo Rivas Der Eufab Poker-F verschob sich beim Spurwechsel, wodurch das Rad abrutschte.

Auf der Teststrecke ist uns das Vorderrad eines Bikes sogar von der Schiene gerutscht, als sich der Eufab Poker-F beim Spurwechsel verschob. Auf der Rüttelstrecke machte die labile, kleinteilige Trägerkonstruktion wenig vertrauenserweckende Bewegungen. An Extras wie einem Diebstahlschutz mangelt es bei dem günstigen Baumarktträger auch.

Technische Daten des Test: Eufab Poker-F

Preis: 320 Euro
Gewicht: 18,2 kg
Packmaß: 25 x 70-86 x 58 cm
Abmessung offen: 123-142 x 58 x 70 cm
Maximale Zuladung: 60 kg (abhängig von der zulässigen Stützlast des Fahrzeugs)
Angaben Vmax: 130 km/h
Testurteil: Befriedigend (48 Punkte)

Eufab Poker-F im Vergleichstest


Eufab Poker-F im Vergleich mit anderen Produkten

13.09.2017
Autor: Benjamin Büchner
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /2017