Vienna Air King 2014: Brett Rheeder verteidigt seinen Titel

Der alte und neue Sieger beim Vienna Air King heißt Brett Rheeder. Der Kanadier konnte an seine Leistung vom Vorjahr anknüpfen und macht es sich damit noch ein weiteres Jahr auf dem Wiener Königsthron bequem. Auf dem zweiten Platz landete der Pole Szymon Godziek gefolgt von Thomas Genon aus Belgien.

Fotostrecke: Vienna Air King 2014 - Impressionen vom Wiener Rathausplatz

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Vienna Air King 2014 Foto: Jan Fassbender
Vienna Air King 2014 Foto: Jan Fassbender
Vienna Air King 2014 Foto: Jan Fassbender

Das Wetter machte den Vienna Air King 2014 zu einer noch spannenderen Angelegenheit als er aus sportlicher Sicht ohnehin schon war. Sprichwörtlich auf die Minute genau konnten die 15 Finalisten den Event beenden, als ein heftiger Regenschauer für viel Bewegung unter den Zuschauermassen auf dem Wiener Rathausplatz sorgte.

Den Fahrern war es wohl letztlich egal, denn sie konnten die 10.000 Euro Preisgeld ganz entspannt im Trockenen entgegennehmen. Den größten Anteil daran bekam zurecht der Kanadier Brett Rheeder, der die Judges im Finale mit dem besten Run des Tages überzeugen konnte. Obwohl seine Teilnahme nach dem Training aufgrund eines Sturzes noch auf der Kippe stand, zeigte der Titelverteidiger in seinem zweiten Durchgang ein Trick-Feuerwerk vom Feinsten und holte sich den Sieg.

Den härtesten Job des Tages hatten mit Sicherheit die Kampfrichter. Sie mussten zwei weitere herausragende Runs auf die Plätze 2 und 3 verweisen, die aus Trick-technischer Sicht bei den meisten Events mit hoher Wahrscheinlichkeit für den Sieg gereicht hätten.

Szymon Godziek aus Polen konnte die Judges einen Tick mehr überzeugen und landete auf Platz 2. Da er zugleich der am besten Platzierte und noch nicht für den Red Bull District Ride qualifizierte Vienna-Air-King-Teilnehmer war, durfte er sich über eine Wild Card für das Diamond Event des Jahres in Nürnberg freuen.

Bereits qualifiziert für Nürnberg ist Thomas Genon. „La Frite“, so sein Spitzname, musste sich mit seiner Leistung in Wien ebenfalls nicht verstecken und kam auf Platz 3.

Hier die Platzierungen des Vienna Air King Finales:

1. Rheeder, Brett (CAN)
2. Godziek, Szymon (POL)
3. Genon, Thomas (BEL)
4. Nagy, Oskar (HUN)
5. Rogatkin, Nicholi (USA)
6. Pages, Simon (FRA)
7. Lindh, Elof (SWE)
8. Caverzasi, Diego (ITA)
9. Reboul, Louis (FRA)
10. Reynolds, Sam (GBR)
11. Bizet, Antoine (FRA)
12. Testa, Torquato (ITA)
13. Knopf, Lukas (GER)
14. Esteve, Loic (FRA)
15. Gani, Mehdi (FRA)

Das Finale vom Sonntag war allerdings nicht das einzige Highlight des Vienna-Air-King-Wochenendes, das im Rahmen des Argus Bike Festivals vor über 100.000 Zuschauern über die Bühne ging. Bereits am Samstag bekamen die Zuschauer schon gediegene Bike-Action zu sehen: Das komplette Fahrerfeld inklusive den Pre-Qualifiern ließ sich zu einem Mega-Train über den Step-Down-Drop und die drei Jumps quer über den Wiener Rathausplatz hinreißen. Ein Anblick den man in diesen Ausmaßen eher selten zu sehen bekommt.

Hier gibt's das Video vom Train des Fahrerfeldes:




Sogar noch spektakulärer wurde es dann beim Panasonic Best Trick Contest. Die Teilnehmer hatten 45 Minuten Zeit, um alles aus ihren Bikes herauszuholen, was die Schwerkraft erlaubt. Auch wenn es angesichts der Komplexität mancher Tricks schwer erklärbar ist, was man mit einem Bike in der Luft anstellen kann. Ein Beispiel dafür war etwa Szymon Godzieks Backflip Cliffhanger, der sich damit die 1.000 Euro extra-Preisgeld für dieses Spektakel sicherte.

Im Video - der Siegersprung von Szymon Godziek beim Panasonic Best Trick Contest:




07.04.2014
Autor: BM Vienna Air King
© MOUNTAINBIKE