Projekt Cape Epic: Das Training zeigt Wirkung

Foto: Radlabor MOUNTAINBIKE-Chefredakteur Jens Vögele beim zweiten Leistungstest vor der Cape Epic.

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Spannung vor dem zweiten Leistungstest im Radlabor. Zeigt das Training von MOUNTAINBIKE-Chefredakteur Jens Vögele während der Cape-Epic-Vorbereitung Wirkung?

Schon während des zweiten Stufentests im Radlabor grinst mein Coach Tim Böhme zufrieden und murmelt in sich rein: "Ich bin stolz auf mich".

Aber er ist auch ein bisschen stolz auf mich. Ziel war, meine anaerobe Schwelle zu verschieben und meine Leistungsfähigkeit zu verbessern. Und das habe ich gemacht, weil ich konsequent Tims Vorgaben eingehalten habe.

Foto: Chris Blecher Cape Epic 2017 mit Jens Vögele und Mike Kluge

MOUNTAINBIKE-Chefredakteur Jens Vögele und der dreifache Querfeldein-Weltmeister Mike Kluge werden als Team beim Cape-Epic-Etappenrennen in Südafrika an den Start gehen.

Die nackten Fakten: Innerhalb von sechs Wochen habe ich 6,9 Kilo Gewicht verloren, meine individuelle anaerobe Schwelle hat sich auf 250,6 Watt um 54,5 Watt erhöht, ich kann jetzt 2,89 Watt pro Kilo Körpergewicht treten (im Vergleich zu 2,1 Watt bei ersten Test im Januar). Erreicht habe ich das mit langen und langsamen Trainingseinheiten, die nur mal kurz gezielt mit Intervallen angereichert waren.

Mein Teampartner Mike Kluge, der lange verletzt war, war bei seinem Leistungstest auf einem ähnlichen Leistungsniveau. Wir müssten also nicht nur menschlich, sondern auch sportlich für die Cape Epic ganz gut zusammenpassen. Allerdings wird Mike, da bin ich mir sicher, bis zum Rennstart noch deutliche Trainingsfortschritte machen. Da profitiert er als ehemaliger Weltklassesportler von seiner langen Rennkarriere. Und was bei mir noch vorangeht? Schaun mer mal. Jetzt steht erst mal intensives Mountainbiketraining an - und in eineinhalb Wochen geht ja schon der Flieger nach Kapstadt ...




28.02.2017
Autor: Jens Vögele
© MOUNTAINBIKE