Gunn-Rita Dahle Flesjå und José Hermida verlängern bei Multivan Merida

Multivan Merida Biking Team Dahle Flesjå Vertragsverlängerung
Foto: Ego-Promotion/Armin M. Küstenbrück
Die beiden MTB-Profis Gunn-Rita Dahle Flesjå und José Hermida haben ihre Verträge beim Multivan Merida Biking Team jeweils bis zum Ende der Saison 2016 verlängert.

Die Karriere von Gunn-Rita Dahle Flesjå ist ohne Zweifel beispiellos: 9 Weltmeistertitel und 28 Weltcupsiege stehen bei der Norwegerin zu Buche.

Es gibt quasi keinen Titel im MTB-Sport, den sie noch nicht gewonnen hat. Trotzdem ist die "Grande Dame" noch lange nicht müde. Nun fehlt ihr noch ein einziger Weltcup-Sieg, um als erfolgreichste Mountainbikerin in die Geschichte einzugehen.

Seit 2002, dem Gründungsjahr des Mulitvan Merida Biking Teams, ist die Norwegerin dem Team verbunden. Ein Grund mehr diese Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben.

2014 noch hatte sie "nur" einen 9. Platz bei ihrer Heim-WM in Hafjell erzielen können. Für Gunn-Rita Dahle Flesjå ein Rückschlag. Die Saison hatte sie als Weltranglisten-Fünfte und norwegische Meisterin beendet.

„Natürlich bin ich froh, weiter für das Multivan Merida Biking Team fahren zu können. Ich bin voll motiviert, um im Winter hart zu trainieren und so die Basis für eine starke Saison 2015 hinzulegen“, meint die Norwegerin.

Mit der Vertragsverlängerung stellte sie die Weichen für Olympia 2016 in Rio de Janeiro. Dort stände sie mit 43 Jahren an der Startlinie.

 

Multivan Merida Biking Team Vertragsverlängerung José Hermida
Foto: Ego-Promotion/Marius Maasewerd

José Hermida verlängert ebenfalls

Auch José Hermida bleibt dem Magstädter Team zwei weitere Jahre erhalten. Der 36-Jährige hatte 2014 mit zwei Podiumsplatzierungen im Weltcup bewiesen, dass er immer noch zur Weltspitze gehört.

Langfristig schaut der Spanier natürlich auch schon auf Rio 2016. Für Hermida wären es die fünften Olympischen Spiele seiner Karriere - eine beeindruckende Bilanz.

„Nach 10 Jahren ist das Multivan Merida Biking Team für mich weit mehr als ein Rennteam und Arbeitgeber: Es ist schon fast so etwas wie eine zweite Familie“, meinte Hermida.

25.11.2014
Autor: Lukas Hoffmann
© MOUNTAINBIKE